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Die Museumslandschaft im Schwarzwald

Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik 2022

Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik 2022

10. Kleinwagen- und Zweiradtreffen

Das Museumsgelände im historischen Industriepark H.A.U. in Schramberg verwandelt sich ab 10 Uhr wieder in ein Volksfest für Oldtimerfreunde. Traumautos vergangener Jahrzehnte werden direkt am und um das Museum zu bestaunen sein - sehr zur Freude der Besucher und der Fahrer. Die Besucher erleben bei der Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik weitaus mehr als nur Autos, Motorräder und Benzingespräche, das automobile Sommerfest ist ein Treffpunkt für die ganze Familie mit einem breiten Unterhaltungsangebot und für Speis und Trank wird ebenso gesorgt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist für Teilnehmer und Besucher ist frei. Fahrer und Beifahrer von teilnehmenden Fahrzeugen erhalten als besonderes Schmankerl freien Eintritt ins Auto-und Uhrenmuseum und ins Eisenbahnmuseum Schwarzwald sowie ein kleines Gastgeschenk. Die Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik ist eine Veranstaltung für die ganze Familie. Zum Rahmenprogramm gehört natürlich die beliebte Präsentation der Fahrzeuge durch unseren Moderator Martin Himmelheber. Für die Kinderunterhaltung sowie Musik als auch Speis und Trank und Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist für Teilnehmer und Besucher frei. Fahrer und Beifahrer/Mitfahrer erhalten zudem freien Eintritt ins Museum und ein kleines Gastgeschenk. Das Museumsteam freut sich auf regen Besuch.



Fiat 500

Klein, süß und bescheiden –
die Knutschkugel aus Italien - der Fiat 500.

Fiat 500 – der kleine Viersitzer machte Italien in der Nachkriegszeit mobil.  Passend zur italienischen Wirtschaftskraft maß der 500ter knapp drei Meter.  Mit rund 3,7 Millionen gebauten Exemplaren zwischen 1957 und 1977 hat der
Fiat 500 das Automobil-Bewusstsein einer ganzen Generation geprägt.  Er hatte alles, was man von einem Auto in den 50er Jahren erwartete - ausreichend Platz und einen zumindest im Stadtverkehr leistungsfähigen Motor. Damit folgte das Wägelchen der gleichen Philosophie, die in diesem Zeitraum  unter anderem das Goggomobil, die BMW Isetta, oder den Mini kennzeichneten. Bis in die 70er Jahre hinein machte den Italienern beim Automobilbau keiner  etwas vor. Ihre Karosserien waren zum Teil von überirdischer Schönheit.  Kaum ein anderes Volk verstand es, Emotionen in Blech zu verpacken.  So auch Fiat - formschön und puristisch. Seinen Erfolg verdankte der 500er aber auch seinem Kampfpreis. 1958 kostete er in Deutschland 2990 D-Mark. Das waren etwa 1000 Mark weniger als der Preis,  den Volkswagen für einen Käfer verlangte.

Einladung zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 8. November 2019, 18.00 Uhr

Fiat 500- als das Dolce Vita über die Alpen kam

Anmeldung bitte per E-Mail oder direkt
Tel.: 07422 - 29 300 (telefonische Anmeldung)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Wir freuen uns auf Sie!

Museums-Open Air „Elvis reloaded - der King ist zurück!“

Museums-Open Air „Elvis reloaded - der King ist zurück!“-

Museums-Open Air „Elvis reloaded - der King ist zurück!“

Passend zur aktuellen Sonderausstellung des Auto- und Uhrenmuseums Erfinderzeiten „Soldat Elvis Presley - als der King nach Deutschland kam! Holen wir den weltbesten schwäbischen Elvis nach Schramberg, Herrn Hämmerle. Herr Hämmerle, der wildgewordene, wortgewaltige Schwabe, trifft den Weltstar aus Memphis. Schon einige Jahre beweist dieses ungleiche Gespann: „Rock and Roll isch beautiful!“ Jetzt sind sie sogar zu dritt, denn Herr Hämmerle hat einen Hund aus einer Haushaltsauflösung abbekommen. Wie der schwäbische Horizontaldenker mit dem Nachlass der Nachbarin zurechtkommt, wie er erste kleine Erfolge im Fitness-Studio feiert und schließlich in einer regionalen Castingshow abräumt, erzählt dieses Programms des Multitalents Bernd Kohlhepp. Wir versprechen eine Kabarett-Sternstunde, wohlwissend – die Legende lebt! Eintritt: 12 Euro – Karten sind bei der Stadt Schramberg und direkt im Museum erhältlich. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt



Badisch-Schwäbischer Erfindergeist

Die Revolution im Motorenbau – Der Wankelmotor
Der Wankelmotor entfachte in den 1960er Jahren unter den Auto- enthusiasten wahre Begeisterungsstürme. Wer kennt nicht die futuristischen Fahrzeuge NSU Ro 80 und den C111 von Daimler-Benz, beide für den Wankelmotor erdacht! Drehen statt Stampfen war die neue Devise und das technisch Machbare war Trumpf. Das neue Motorenkonzept war kompakter, einfacher und leistungsfähiger und schien damit alle Trümpfe in der Hand zu halten. Die kreativen Ingenieure sahen neben der Mobilität noch viele andere Einsatzgebiete für den Wankel-Motor. Insbesondere die kleinen und leichten Sachs-Wankelmotoren machten interessante Anwendungen zu Wasser, zu Lande und in der Luft möglich – vibrationsarme Kettensägen, tragbare Ski-lifte, neuartige Wasserski-Antriebe und leichte Motoren für Segelflug- zeuge und vieles mehr.

Trachtentag & Finnisage

Trachtentag & Finnisage  „The mystical Black Forest“ - Die Welt des Sebastian Wehrle

Ab 13 Uhr - Eintritt frei

Alles hat ein Ende so auch die erfolgreiche Ausstellung „The mystical Black Forest“ im Auto- und Uhrenmuseum Bei der Finissage am  Sonntag, 29. September wird Sebastian Wehrle nochmals anwesend sein. Parallel dazu veranstalten wir einen unterhaltsamen Trachtentag im Museum mit verschiedenen Trachtenhandwerke, Tänzen, Musik  und einem tollen Kinderprogramm.

Das Programm

Traditionelles Trachtenhandwerk
Hinter der Trachten Couture findet sich hohe Schneider- und Handwerkskunst. Von 13 - 16 Uhr stellen wir den Besuchern verschiedene Handwerke rund um die Tracht vor.

Schäppelhandwerk
Aufbau und Besonderheiten einer Brautkrone,  genannt Schäppel. Schäppel sind immer in Handarbeit entstanden. Sie sind Unikate.

Rosenhutherstellung
Ein Rosenhut entsteht: Ein Strohhutrohling wird verziert mit gehäkelten Spiralen und 4 Wollrosen.

Weißnäherei
Die Herstellung der aufwendig gearbeiteten Ärmel des Hippenhemdes mit Spitzenbesatz wird gezeigt.

Radhaubenherstellung
Die Radhaube ist eine filigrane Kopfbedeckung. Das aus Draht geformte große Rad ist mit Spitze bespannt und mit Chenillefäden bezogen.

Halskrauseherstellung
Bei der Festtagstracht trägt die Braut einen weißen , steif gestärkten Schäppelkragen

für Kinder von 13 - 16 Uhr

  • Tracht anziehen
  • Schäppel basteln
  • Malen - Wie stell ich mir eine Tracht vor?
  • Wollknäuel herstellen

13.00 Uhr Glockengruppe St. Georgen, Grießhaber Family

13.30 Uhr Uhrenträger, Glockengruppe St. Georgen

14.00 Uhr Tänze Trachtenverein Lauterbach

14.15 Uhr Schäppel aufsetzen, Trachtengruppe Langenschiltach

14.30 Uhr Vortrag: Trachten im mittleren Schwarzwald mit Vertretern aller anwesenden Gruppen

15.00 Uhr Tänze Bauernverein Hardt

16.00 Uhr Gemischte Gruppe aus Schramberg, Lauterbach, Hardt, Langenschiltach Vorstellung, Gautanz, Grießhaber Family

16.15 Uhr Tänze Trachtengruppe Langenschiltach

16.30 Uhr Uhrenträger

16.45 Uhr Ausklang 

15:15 Uhr im Oktoberfestzelt der Stadtmusik, Glockengruppe St. Georgen + Grießhaber Family

15:35 Uhr Uhrenträger Gemischte Gruppe aus Schramberg, Lauterbach, Langenschiltach
Vorstellung, Gautanz

 

 

 

 

 

„Auf dem am Samstag und Sonntag parallel stattfindenden
Oktoberfest der Stadtmusik Schramberg ist für Speis und
Trank gesorgt.“

PEACEMAKER

PEACEMAKER

Eva Bur am Orde


In der 2019 begonnenen Gemäldeserie „Peace Maker“ porträtiert die Künstlerin Eva Bur am Orde großformatig ihre „Friedensstifter“. Persönlichkeiten, die in ihren verschiedenen Wirkungsbereichen, während unterschiedlicher Epochen und über den ganzen Globus verstreut eindrucksvoll zu Helden im Zeichen der Friedenstaube wurden und zu Vorbildern im Kampf um eine selbstbestimmte, menschenwürdige Existenz und der Bewahrung einer möglichst ursprünglichen Naturwelt - Mutter Teresa, Dalai Lama, Bertha von Suttner, Sitting Bull, Martin Luther King, Carl von Ossietzky um nur einige zu nennen, aber auch wenig gewürdigten Helden verleiht Eva Bur am Orde eine gebührende Plattform. Die in kontrastreicher Farbigkeit inszenierten Porträts gehen unter die Haut und regen einen lebendigen Dialog über die großen Themen unserer Zeit an. Mal fragil und verwundbar, mal stark und selbstbewusst, dann wieder aufbegehrend und fordernd empfangen 36 Pacemaker ihre Besucher im Auto- und Uhrenmuseum. Das besondere Ausstellungs-Ambiente für die Porträts liefert das Auto- und Uhrenmuseum „ErfinderZeiten“ in Schramberg. Im Flair der Volksmotorisierung und des Wirtschaftswunders erzeugen die Werke von Eva Bur am Orde ein ganz besonderes Spannungsverhältnis.

Parallel zur Ausstellung präsentiert der Handels- und Gewerbeverein Schramberg, bereits am Samstag, den 13. November 2021, die große Stadtgalerie. In vielen Schaufenstern der HGV-Mitglieder zeigt Eva Bur am Orde ihre Bildserien „Native Americans „ und „Wild Horses“ und im Stadtmuseum Schramberg ist ein Marien-Triptychon der Künstlerin zu sehen.

Kunst-Genre „Ethno Pop Art“ Den neuen künstlerischen Genrebegriff „Ethno Pop Art“ prägte Eva Bur am Orde im Jahr 2012 – im Kontext ihres Werkkomplexes „Peace Collection“, ein Ausstellungsprojekt für das UNO-Gebäude in Paris. Die Künstlerin gilt als Stilikone dieser Kunstrichtung, mit der sie eine Brücke von der Urzeit zur Neuzeit schlagen möchte. In ihrer figurativen und ornamentalen Kunst mischen sich Wesensmerkmale der Urban-, Street- und Pop-Art mit Elementen des Naturalismus und des Art déco – gepaart mit ihrer eigenen ethnologischen und ethischen Gesinnung.



Erzählsalon mit Sebastian Wehrle

Der Erzählsalon im Museum

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend mit Sebastian Wehrle

Die derzeit im Auto- und Uhrenmuseum gezeigte Sonderausstellung „The mystical Black Forest“ stößt auf großes Besucherinteresse. Über 160.000 Facebook-Klicks zur Ausstellung und reger Besuch in der Sonderausstellung zeigen das Interesse an diesem jungen Künstler. Dieser außergewöhnliche Fotograf verfügt über den Blick für die besonderen Momente.

Er schafft eindrucksvolle Kunstwerke, die Tradition und Moderne sprichwörtlich unter einen Hut bringen. Wie kein anderer setzt er die Schwarzwälder „Trachten-Haute Couture“ detailverliebt und ausdrucksstark in ein neues Licht und durchbricht somit das bisher gültige Schwarzwald-Image. In diesem Erzählsalon wird Sebastian Wehrle über seine Person, seine Leidenschaften, sein Schaffen und seine weiteren Ideen und Pläne reden.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei – Zur besseren Planung sind Anmeldungen unbedingt erwünscht.
Anmeldung per Telefon: 07422-29300 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Opel Kadett - ein kleiner Bochumer erobert die Welt

Opel Kadett - ein kleiner Bochumer erobert die Welt

Jeder kennt ihn, viele hatten ihn, alle mögen ihn - 85 Jahre Opel Kadett


Die erste Generation des Opel Kadett erblickte in bewegten Zeiten Deutscher Geschichte das Licht der Welt. Im Jahr 1936 setzte die Firma Opel mit dem ersten Kadett den Grundstein für seine Kompaktklasse. Mit seiner revolutionären selbsttragenden Karosserie galt der erste Kadett schon damals als eines der fortschrittlichsten Automobile Europas, zudem bot der Opel Kadett viel Auto fürs Geld. Durch die Entwicklung eines Baukasten-Prinzips, teilte sich der Kadett einige Konstruktionsmerkmale mit dem großen Bruder Olympia. Diese Einsparungen machten den Weg frei für ein breites Publikum. Mit nahezu 100 km/h fuhr der flotte Opel Kadett nach seiner Premiere schnell in die Herzen des Publikums und legte somit den Grundstein für die künftigen Opel-Erfolge in der Kompaktklasse. Bis zum kriegsbedingten Produktionsende wurden über 100.000 Kadetts gebaut.

Für die meisten Kadett-Fans beginnt die Erfolgsgeschichte des kleinen Bochumers erst im Jahr 1962 mit dem „Kadett A“. Die Idee dahinter: Opel wollte ein Auto für alle bauen, mit dem man den marktbeherrschenden VW Käfer attackieren konnte. Tatsächlich - der Opel Kadett entwickelte sich schnell nach seinem Erscheinen zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten. Der kantige kleine Kadett traf den damaligen Geschmack. Er war komplett neu konstruiert und war 95 DM teurer als der VW-Käfer, hatte dafür aber den klar größeren Kofferraum und zudem war er mit seinem modernen, wassergekühlten 993 ccm großen Vierzylinder mit 40 PS deutlich besser motorisiert. Gegen 150 DM Aufpreis waren sogar 48 PS verfügbar, die einen mit 130 km/h Spitze durch die Republik brausen ließen. Nach knapp 650.000 gebauten Autos wurde die Baureihe A im Jahr 1965 vom Opel Kadett B abgelöst. Es folgten der Kadett C (1973 – 1979), der Opel Kadett D (1979 – 1984) und der Opel Kadett E (1984 – 1993). Insgesamt wurde die Baureihe Kadett rund 24 Millionen Mal verkauft. Heute heißt der Kadett „Astra“ und kostet ein bisschen mehr.

In Zusammenarbeit mit der Alt-Opel Interessengemeinschaft von 1972 e.V. zeigt das Auto- und Uhrenmuseum Fahrzeuge aller Kadett-Baureihen.



The mystical Black Forest

The mystical Black Forest - Die Welt des Sebastian Wehrle

30. März - 30. September 2019

Der Mythos des wilden, dunklen Schwarzwaldes ist bis heute ungebrochen - von dunklen Wäldern sagenumwobenen Geschichten und kristallklaren Bächen geprägt. Doch der Schwarzwald ist längst mehr als Bollenhut und Kirschtorte. Verstaubtes Image war einmal. Ideenreich und vielfältig präsentiert sich der“ junge Schwarzwald“.
Junge Schwarzwälder Künstler, Designer Gastronomen, Unternehmer, Bierbrauer, Winzer, Modemacher etc., die im Schwarzwald ihre Kindheit und Jugend verbracht haben und eng mit den üppigen Natur-, Farb- und Geschmacksfeuerwerken ihrer Heimat verwurzelt sind, schaffen fast spielerisch den Spagat zwischen Tradition und Moderne und reichern täglich die Marke Schwarzwald mit frischen, frechen Farbtupfern an.
Sebastian Wehrle ist einer dieser Künstler. Der außergewöhnliche Fotograf verfügt über den Blick für die besonderen Momente. Er schafft eindrucksvolle Kunstwerke, die Tradition und Moderne sprichwörtlich unter einen Hut bringen. Wie kein anderer setzt er die Schwarzwälder „Trachten-Haute Couture“ detailverliebt und ausdrucksstark in ein neues Licht und durchbricht das bisher gültige Schwarzwald-Image. Der stolze und eindringliche Blick der Trachtenträger/innen in seinen Werken zeigt welch wichtige Bedeutung dem Brauchtum noch heute für unser kulturelles Verständnis zukommt. Höchst ästhetisch, teils in historischen Erbstücken blicken die Models dem Betrachter entgegen. Allerdings: Die Haare sind gern mal lila, die Tattoos großflächig, die Piercings und der Migrationshintergrund deutlich. Doch gerade das macht den besonderen Charme der Fotografien von Sebastian Wehrle aus. Seine Bilder hauchen der Tradition neues Leben ein und schaffen es spielerisch und ästhetisch vielen jungen Menschen den Zugang zur Historie zu öffnen. Unter dem Titel „The mystiqual Black Forest“ – schreibt das Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg nach der erfolgreichen Ausstellung „Familie Haas – Revolutionäre aus dem Schwarzwald“, eine weitere Hymne auf den neuen Schwarzwald - eine Sonderausstellung mit allen großformatigen Trachtenbildern und den neuen  Werken von Sebastian Wehrle.

Diese Sonderausstellung wird am 29. März 2019 eröffnet und wird bis Ende September zu sehen sein.

Konzert Sinfonieorchester Schramberg

Das Sinfonieorchester der Musikschule Schramberg gastiert gleich zweimal im Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten. In vielen Konzerten und zuletzt auch bei der Musicalproduktion „WEST SIDE STORY“ hat sich das Orchester einen großartigen Ruf erarbeitet. Neben der be-kannten 4. Sinfonie von F.M. Bartholdy („Italienische“) präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker mit „Sounds of Hollywood“ eine musikalische Reise durch die Traumfabrik
Hollywood. So stehen neben bekannten Melodien von Ennio Morricone und John Williams auch Filmmusik von „James Bond, Gladiator und Fluch der Karibik“ auf dem Programm.
Solisten verleihen den Titeln zusätzlich besonderen Ausdruck und interessante Moderationen
informieren über allerlei Wissenswertes zu den Filmen und deren Musik.

Musikschule Schramberg
Die Ensemblearbeit hat an der Musikschule einen hohen Stellenwert, denn gerade hier erfüllt sich, was das Ziel jedes Musikbegeisterten ist: Nach Jahren des Übens und des Erlernens
instrumentaler Fähigkeiten in der Lage zu sein, mit anderen zu musizieren und so auf
kommunikativer Ebene Musik zu erleben und zu gestalten.

Termin:
Freitag, 20.09.2019 und Samstag, 21.09.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro
Tickets gibt es im Auto- und Uhrenmuseum, bei Optik Fischer und der Stadt Schramberg

Wirtschaftswunder-Klassik 2019

Schramberger Wirtschaftswunder Klassik 2019

Das Oldtimer-Festival in der H.A.U.

Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen! Das Museumsgelände im historischen Industriepark H.A.U. in Schramberg verwandelt sich am Sonntag, den 25. August wieder in ein spektakuläres Freilichtmuseum. Traumautos vergangener Jahrzehnte werden direkt am Museum zu bestaunen sein - sehr zur Freude der Besucher und der Fahrer. Es ist bereits die 9. Auflage dieser stetig wachsendenden Veranstaltung, die bei vielen Freunden historischer Fahrzeuge schon einen festen Platz im Terminkalender erobert hat.

Die Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik ist eine Veranstaltung für die ganze Familie. Für die Kinderunterhaltung und Musik als auch sowie für Speis und Trank und Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Zum Rahmenprogramm gehört natürlich die beliebte Präsentation der Fahrzeugen um 12 und 14 Uhr durch unseren Moderatoren Martin Himmelheber. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist für Teilnehmer und Besucher frei. Das Museumsteam freut sich auf regen Besuch.

Das Museumsteam freut sich auf regen Besuch.

 

Halb-Umsonst und draußen

 Samstag, 24.8.2018, 20 Uhr -

Der Verein Technikmuseen e.V. und das Museumsteam laden zu einem weiteren musikalisch-komödiantischen Leckerbissen in den Gewerbepark H.A.U. ein. Passend zur Zeitgeschichte des Museums, präsentiert das Museum eine weitere Musikrevue: „Petticoat und Pomade”. Eine Show über den Rock´n´Roll, den Schlager und das Lebensgefühl der 50er- & 60er-Jahre! Moni Francis & Buddy Olly nehmen ihre Besucher mit auf eine Zeitreise in die Wirtschaftswunderjahre. Auf raffinierte Art und Weise verbinden die beiden Sänger live gesungene, fetzige Rock´n´Roll-Nummern mit skurrilen, amüsanten und kurzweiligen Geschichten und Anekdoten aus der Wirtschaftswunderzeit. Live gesungene Hits, lustige und unglaubliche Geschichten, Tanzeinlagen, Erinnerungen und Komik. Lassen Sie sich anstecken von der Musik und dem Lebensgefühl dieser Zeit. Ein Abend voller Spaß, Erinnerungen und guter Laune!

Eintritt 5,- Euro (bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt)

 

Umsonst und draußen 2018

Samstag, 25.8.2018, 20 Uhr
Umsonst und draußen


Retrofieber

Die 70er-Jahre Schlager-Revue

Viele erinnern sich noch an die Samstagsabende an denen wir aus der Badewanne steigend, auf direktem Weg zu Muttis Schnittchen ins Wohnzimmer eilten, wo uns im Fernsehen Dieter Thomas Heck mit seiner „ZDF-Hitparade“ erwartete.

Das neue Programm des Musiktheaters Bellevue nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zurück in die Schlagerwelt der 70er Jahre. Live und handgemacht spielen sie die unsterblichen Schlager, umrahmt von lustigen Parodien und Geschichten.
Ein Sahnehäubchen des Abends werden die kecken Werbespots dieser Zeit sein. Jürgen Drews, Marianne Rosenberg, Howard Carpendale, Daniel Gerard, Cindy und Bert, Gebrüder Blattschuss, Heino, Tony Marshall, Chris Roberts, Nina Und Mike,
Michael Holm und natürlich Juliane Werding waren die ganz großen Stars dieser schrillen Zeit, von denen das Duo die größten Hits spielen und dem Publikum damit eine Wellnesskur für die Seele bieten wird. Auch in diesem Programm darf natürlich
wieder mitgesungen und mitgesummt werden, wenn sich die Lachmuskeln von den gespielten Parodien und den lustigen Geschichten der 70er wieder beruhigt haben.

Eintritt frei - (bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt)

 

Garagengold

GARAGENGOLD Oldtimer-Zweirad Verkaufsausstellung

seit 18. Oktober 2018

Immer mehr Menschen entdecken ihre Leidenschaft für altes Blech und hätten gerne einen eigenen Oldtimer. Auch wenn die Fahrzeuge etwas langsamer fahren und oft ein wenig lauter sind, heben sie sich doch von den herkömmlichen Fahrzeugen auf den Straßen ab. Nach dem 30. Geburtstag sind sie zudem noch historisches Kulturgut. Oldtimer sind einfach etwas Besonderes. Sie haben Charme und sie sind liebenswert.
Für wahre Fans ist ein Oldtimer mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Er ist Statussymbol, Lifestyle-Accessoire und Kunstwerk zugleich, mit dem man seine Individualität ausdrücken kann.
Mittlerweile fahren sogar Krimi-Kommissare, mit dem rostigsten Hobby der Welt, zum Tatort. Das Interesse an alten Autos und Motorrädern in Deutschland wächst stetig.
Die großen Oldtimermessen in Deutschland locken jährlich hunderttausende von Besucher an. Doch wie kommt man eigentlich an solch einen Klassiker? Manchmal führt einen der Zufall hin, oder aber man begibt sich ab dem 18. Oktober ganz gezielt in das Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten nach Schramberg. In Kooperation mit dem Schwarzwälder Moped & Roller Museum e.V. in Peterstal organisieren die beiden Museen unter dem Titel „Garagengold“ eine Oldtimer-Zweirad- Verkaufsausstellung.

Die Organisatoren kündigen eine Vielzahl an historischen Zweirädern aus den 70ern- und 80ern-Jahren an, die nicht nur mobile Technikgeschichte geschrieben haben, sondern von denen man in der Jugend geträumt hat, sie sich aber nicht leisten konnte.

Das Museums-Team verspricht viele Exponate, die man am liebsten alle zur gleichen Zeit fahren möchte - einen Motorrad-Himmel auf Erden! Neben fahrbereiten Fahrzeugen wird es auch Erhaltenswertes geben, das auf Restaurierung wartet.

Für alle diejenigen, die noch ein Oldtimer-Zweirad, ob Fahrrad, Mofa, Mockick, Moped oder Motorrad, im Keller oder in der Garage haben, das im Weg steht oder vergeblich auf die Restauration wartet und vor sich hingammelt und die sich davor scheuen, dass ständig Fremde an der Tür klingeln, anrufen – nur mal gucken - aber nicht kaufen wollen, bietet das Museum eine kostenlose Verkaufsplattform für Ihr Fahrzeug im Museum an.

Wirtschaftswunder-Klassik 2018

Schramberger Wirtschaftswunder Klassik 2018


Herzlich Willkommen!

Das Museums-Team des Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten lädt am Sonntag, den 26. August bereits Zum 8. Mal zum beliebten Oldtimer-Treffen in den Gewerbepark H.A.U. nach Schramberg ein und freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und begeisterte Gäste.
Das Museumsgelände im historischen Industriepark von Schramberg verwandelt sich für einige Stunden in ein spektakuläres Freilichtmuseum. Jährlich dürfen wir neue Fahrer und Fans zur Veranstaltung begrüßen aber auch „alte“ treue Bekannte finden mit ihren Klassikern stets den Weg nach Schramberg. Traumautos vergangener Jahrzehnte aus allen Ecken der Welt werden direkt am Museum auf der Straße zu bestaunen sein. Dort, wo sie hingehören. Sehr zur Freude der Fahrer und Zuschauer.

Die Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik ist eine Veranstaltung für die ganze Familie. Zum Rahmenprogramm gehört natürlich die beliebte Präsentation der Fahrzeuge um 12 und 14 Uhr durch unseren Moderator Martin Himmelheber. Für die Kinderunterhaltung sowie Musik als auch Speis und Trank und Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist für Teilnehmer und Besucher frei. Fahrer und Beifahrer/Mitfahrer erhalten zudem freien Eintritt ins Museum und ein kleines Gastgeschenk. Das Museumsteam freut sich auf regen Besuch.

 

 

3. Schramberger Modelldampftag

3. Schramberger Modelldampftag- Schramberg unter Dampf und heißer Luft!

1. Oktober 2017, 10 - 17 Uhr

Faszination Dampfmaschinen - alte Technik wird wieder lebendig Die Geschichte der Dampfmaschine ist gleichermaßen eng verknüpft mit der Geschichte der Industrialisierung. Sie war Wegbereiter der modernen Industrie. Beim 3. Schramberger Modell-Dampftag wird das Dieselmuseum in Schramberg wieder Raum für eine Vielzahl an Dampf- und Antriebsmodellen mit Verbrennungs-, Stirling- und Vakuummotoren bieten. Aus allen Ecken des Museums wird es zischen, schnauben und dampfen. Sehen, Staunen, Verstehen - ist das Motto des 3. Modell-Dampfmaschinentreffen in Schramberg. Für Groß und Klein stehen die verschiedensten Modell-Dampfmaschinen bereit, die genauestens untersucht und bestaunt werden können. Die einstigen Verkaufsrenner waren damals nicht nur zum Spielen da, sie hatten auch einen Lerneffekt, sind hier doch physikalische Kräfte am Werk. Wie bei großen Maschinen kommt auch in die Mini-Ausgaben Wasser in den Kessel, durch Erhitzung entsteht Dampf und der bringt das Schwungrad in Bewegung. Wie das genau funktioniert, zeigen die Dampfmaschinenfreunde, die mit großer Freude alle Fragen der Besucher beantworten werden. Das Dieselmuseum mit dem historischen MAN-Motor mit 325 PS bietet für diese Veranstaltung den geeigneten Veranstaltungsort. Die kleinen Dampfmodelle und der riesige Dieselmotor werden einmal mehr in einen aufregenden Dialog treten. Besitzer eigener Dampfmaschinen sind herzlich willkommen. Die Veranstalter versprechen einen unterhaltsamen Tag für die ganze Familie. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei..

The mystical Black Forest (2)

„Black Forest 4.0 - Familie Haas, Revolutionäre des Schwarzwalds“

Die neue Sonderausstellung des Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten in Schramberg Die Royals Prinz William und Herzogin Kate haben eine – überreicht von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Wladimir Putin erhielt eine von Angela Merkel - natürlich rot mit weißem Adler und bestellte daraufhin gleich drei nach. Auch Jogi Löw hat eine - selbstverständlich in schwarz-rot-gold und Starfriseur Udo Walz ließ sich eine Kuckucksuhr mit eigenem Porträt herstellen - individuell und zeitgemäß gestaltet von Conny und Ingolf Haas aus Schonach. Rombach & Haas ist eine kleine zertifizierte Kuckucksuhren-Manufaktur, die schon seit 1894 die beliebten Kuckucksuhren herstellt. Mittlerweile bilden Ingolf und Conny Haas die vierte Generation. Und genau diese Beiden schossen im wahrsten Sinne des Wortes im Jahre 2005 den Kuckuck ab und sorgten für unruhige Zeiten im Schwarzwald. Trotz vieler Anfeindungen und unzähliger Drohungen verpassten Sie einem deutschen Markenzeichen - der Kuckucksuhr - ein neues und modernes Gesicht aus der alle halbe Stunde, so richtig unverschämt, ein schräger Vogel „Kuckuck“ schreit. Das Auto und Uhrenmuseum ErfinderZeiten in der Schwarzwaldstadt Schramberg präsentiert unter dem Titel: „Black Forest 4.0 - Familie Haas die Revolutionäre aus dem Schwarzwald“, die wohl schrillste Kuckucksuhrenausstellung, die je im Schwarzwald gezeigt wurde und versucht mit dieser Ausstellung gleichzeitig den neuen und modernen Schwarzwald einzufangen.

Schwarzwalduhr des Jahres 2016

Schwarzwalduhr des Jahres 2016

Kuckucksuhr
Do, 28. Juli 2016 bis So, 8. Januar 2017

Einmal im Jahr treten die Schwarzwälder Kuckucksuhren-Hersteller im Wettbewerb "Kuckucksuhr des Jahres" gegeneinander an. Jeder Hersteller präsentiert eine Kuckucksuhr aus seiner aktuellen Herstellung. Nun ist das Publikum gefragt. Die Besucher können bis zum 8. Januar 2017 abstimmen und ihren Favoriten wählen und ihn zur Kuckucksuhr des Jahres" küren.

Beschreibung
Die Kuckucksuhr. Ein Stückchen Schwarzwald. Es ist uns eine Ehre einmal mehr gemeinsam mit dem VDS den Wettbewerb "Kuckucksuhr des Jahres 2016" durchführen zu dürfen.
Im VDS, Verein- die Schwarzwalduhr e.V., sind alle wichtigen Schwarzwälder Kuckucksuhrenhersteller, deren Zulieferer, Händler und Sammler vertreten. Das Ziel des VDS ist es - das Image der "original Schwarzwälder Kuckucksuhr" zu pflegen, das eingetragene Markenzeichen zu schützen sowie Regionalität, Echtheit und Qualität der Uhren zu dokumentieren. Mit regen Aktionen pflegt der VDS das Schwarzwälder Markenzeichen und trägt die Marke Schwarzwald in die Welt hinaus.
Einmal im Jahr treten die Schwarzwälder Kuckucksuhren-Hersteller im Wettbewerb "Kuckucksuhr des Jahres" gegeneinander an. Jeder Hersteller präsentiert eine Kuckucksuhr aus seiner aktuellen Herstellung. Nun ist das Publikum gefragt. Die Besucher können bis zum 8. Januar 2017 abstimmen und ihren Favoriten wählen und ihn zur Kuckucksuhr des Jahres" küren. Gewinnen Sie eine Schwarzwalduhr! Ein Onlinevoting ist auf unserer Facebookseite möglich.

Veranstaltungsort
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum
Gewerbepark H.A.U. 3/5
78713 Schramberg
Stadtteil: Talstadt
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Anfahrt/Routing
Fahrplanauskunft

Kosten
Eintritt: 6,-€ Erwachsene, 4,50€ Kinder (6-15 Jahre), 17,-€ Familie

Hinweise
ermäßigter Eintritt mit Gästekarte
freier Eintritt mit der Schwarzwald Card
rollstuhlgerechte Veranstaltung
wetterunabhängige Veranstaltung

Veranstalter
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum

Sonderausstellung "Vorsicht Hochspannung am Spielzeuggleis!"

Sonderausstellung "Vorsicht Hochspannung am Spielzeuggleis!"

Vorsicht_Hochspannung
Sa, 23. Juli 2016 bis Fr, 30. Juni 2017
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr

Elektrische Eisenbahnen vor 100 Jahre


Die Sonderausstellung gibt einen einzigartigen Einblick in die Technik und Funktion dieser historischen Lehr-Spielzeuge: Sie waren damals eher zur Unterrichtung über neue Technik als zum Zeitvertreib gedacht. Ganz ungefährlich waren sie auch nicht.Ein Sammler hat in jahrelanger Suche die originalen alten Teile aufgetrieben, restauriert und wieder zum Laufen gebracht - ganz genau wie damals! Eine einzigartige Sammlung.

Veranstaltungsort
Eisenbahnmuseum Schwarzwald
Gewerbepark H.A.U.
78713 Schramberg
Stadtteil: Talstadt
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Anfahrt/Routing
Fahrplanauskunft

Kosten
6,-€ Erwachsene, 4,50€ Kinder (6-15 Jahre), 17,-€ Familie

Hinweise
ermäßigter Eintritt mit Gästekarte
freier Eintritt mit der Schwarzwald Card
rollstuhlgerechte Veranstaltung
wetterunabhängige Veranstaltung

Veranstalter
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum

Erzählsalon "Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/Wankel Spider

Erzählsalon "Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/Wankel Spider

Sa. 02.09.2017 um 10.30 Uhr

Zeitzeugen aus alten Automobilrennzeiten erzählen.

Die derzeit im Auto- und Uhrenmuseum gezeigte Sonderausstellung „Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/Wankel Spider“ stößt auf großes Besucherinteresse. Kurz vor Schluß der leider schon wieder endenden Sonderausstellung, die zusammen mit dem NSU/WANKEL-SPIDER-CLUB-DEUTSCHLAND entwickelt wurde, werden Zeitzeugen über ihre ganz eigenen Erlebnisse und Erfahrungen berichten. So haben zugesagt, Roland Faigle, ehemaliger Rennmonteur der vom NSU-Werk betreuten Rennfahrer Siegfried Spiess und Karlheinz Panowitz. Herr Faigle war im NSU-Werk für den Aufbau der NSU/WANKEL SPIDER und während der Renneinsätze in den Jahren 1966 bis 1968 auch für die Betreuung beider Rennfahrer bei den Renneinsätzen zuständig. Wie er das mit einer kleinen Truppe im Werk und bei der Betreuung von verschiedenen Renndisziplinen, wie Bergrennen, Rundstreckenrennen und Rallyes alles unter einen Hut gebracht und dabei beiden Fahrern zu Deutschen Meisterschaftstiteln verholfen hat? Wir sind sehr gespannt. Außerdem wird der vierfache Deutsche Bergmeister auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/ WANKEL SPIDER, und bekannte Motorentuner Siegfried Spiess bei uns zu Gast sein. Ein ebenfalls mit der Marke NSU und deren Weiterentwicklung zu reinen Rennfahrzeugen fest verbundener Rennfahrer und Konstrukteur, Kurt Brixner, hat seine Teilnahme ebenso zugesagt, wie Eberhard (Ebs) Mahle, der seine Rennfahrerkarriere 1954 begann, auf verschiedenen Fahrzeugen etliche Erfolge bis zum Europameistertitel auf PORSCHE 911 einheimste und natürlich auch „Siegreich auf NSU“ war. Der ehemalige Rallye, Rundstrecken und Bergrennfahrer Rolf Edel, der schon im Jahr 1966 mit dem damals neuen und sensationellen NSU-Spider mit Kreiskolbenmotor an der Deutschlandrallye startete, wird ebenfalls anwesend sein. Weitere ehemalige Rennfahrer und Rennbeteiligte sind angefragt und werden an dieser sicherlich mehr als spannenden Reise in die Geschichte des Automobilrennsports, der sich in den sechziger Jahren immer mehr von Hobby- und Freizeitveranstaltungen zum professionellen Sport entwickelt hat, teilnehmen. Zusätzlich wird an diesem Tag der NSU-PRINZ-CLUB-SCHWABEN zu Besuch in das Museum kommen und eine breite Palette der NSU-Automobile vom Prinz bis zum futuristischen NSU RO 80 präsentieren. Beginn des Zeitzeugengesprächs ist am Samstag, 2. September um 10.30 Uhr im Museumsfoyer. Anschließend wird es einen Rundgang mit den Zeitzeugen durch die NSU-Sonderausstellung geben.

Veranstaltungsort
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum
Gewerbepark H.A.U. 3/5
78713 Schramberg
Stadtteil: Talstadt
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Fahrplanauskunft

Veranstalter
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum 

Wirtschaftswunder-Klassik | Kleinwagen, Zweirad, Treffen, Schwarzwald 2017

7. Schramberger Kleinwagen- und Zweiradtreffen

27. August 2017

Herzlich Willkommen Das Museums-Team des Auto- und Uhrenmuseums ErfinderZeiten lädt am Sonntag, den 27. August zum 7. Mal zum beliebten Oldtimer-Treffen in den Gewerbepark H.A.U. nach Schramberg ein. Fahrer und Fans historischer Automobile treffen sich einmal mehr im historischen Industriepark von Schramberg. Traumautos vergangener Jahrzehnte aus allen Ecken der Welt werden direkt am Museum auf der Straße zu bestaunen sein. Dort, wo sie hingehören. Sehr zur Freude der Fahrer und Zuschauer. Die Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik ist eine Veranstaltung für die ganze Familie. Zum Rahmenprogramm gehört natürlich auch die entsprechende musikalische Unterhaltung aus den guten alten Zeiten, ein musizierender mobiler Eisverkäufer, eine Hüpfburg für die Kinder und vieles mehr. Für Speis und Trank, Kaffee und Kuchen wird bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei. Das Museumsteam freut sich auf regen Besuch.

Genießen Sie mit uns die Stimmung im historischen Firmenpark der Hamburg-Amerikanischen Uhrenfabrik und der Auto- und Uhrenwelt mit „ErfinderZeiten“: Auto- und Uhrenmuseum, der Autosammlung Steim und dem Dieselmuseum.

Das Treffen findet auf dem Gelände am Museum „ErfinderZeiten“ statt.

  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Fahrer und Beifahrer/Mitfahrer erhalten freien Eintritt ins Museum.
  • Ein schönes Rahmenprogramm.

Ablauf

  • Ab 10.00 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge auf dem Museumsgelände. Am Infostand erhalten die Fahrer die Teilnahmeunterlagen. Einweisung der Fahrzeuge auf dem Gelände.
  • Ab 10.30 Uhr Programm

Museumsgelände

  • Vorstellung der Fahrzeuge und Begrüßung.
  • Gelegenheiten zum Mittagessen und Kaffeetrinken.

Für bare Münze Glück und Schokolade

Oldtimer der Automaten-Kultur Lange bevor Game Boy und Play Station die Spielewelt eroberten, gab es Spiel- und Unterhaltungsautomaten. Schon damals faszinierten diese Automaten den „homo ludens“, den spielenden Menschen. Der Siegeszug der Waren- und Dienstleistungsautomaten begann mit der Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das erste Patent für einen Münzautomaten wurde 1857 in England erteilt. Es handelte sich um den ersten stummen Briefmarkenverkäufer. Die Automaten waren damals Ausdruck einer technischen Revolution. In Deutschland war es der Kölner Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerk, der 1887 die ersten Automaten zur Ausgabe von Warenproben zu Reklamezwecken entwickelte. Wenig später erhielten diese Automaten einen Münzeinwurf. Parallel dazu eroberten die ersten Geschicklichkeitsautomaten die Gaststätten. Kluge Köpfe machten sich den natürlichen Spieltrieb des Menschen zu Nutzen und verdienten durch die Entwicklung und Aufstellung von Spielautomaten kräftig am Zeitvertreib der Mitmenschen. Um das bestehende Glücksspielverbot zu umgehen, waren viele Geräte als Geschicklichkeitsspiele angelegt und dienten zum Messen der eigenen Kraft oder Reaktion. Die Automaten hießen Fortuna, Glückauf, Zigarettenschleuder, Tempo-Tempo oder Geldbriefträger und ließen somit oft Rückschlüsse auf die Gewinne zu: Süßigkeiten, Zigaretten, Bier oder sogar Parfum lockten als Preise, die anschließend beim Wirt abgeholt werden mussten. Vom Schokoladen- bis zum Schuhputzautomaten, vom Liebeshoroskop bis zur Musikbox, vom „Haut den Lukas“ bis zum „Einarmigen Banditen“, kaum etwas, was nicht von einem Automaten in der neuen modernen Welt geleistet werden konnte. Die Automaten waren von den Straßen und Plätzen der Städte des frühen 20. Jh. nicht mehr wegzudenken. In den 1950er-Jahren prägten Flipper und Musikboxen die Jugendkultur in Deutschland. Zum Beispiel galt das Jahr 1979, als das Jahr mit der weltweit höchsten Flipperdichte. Allein in Deutschland waren 200.000 Geräte aufgestellt. Zu gewinnen gab es bei den Flipperautomaten außer Punkten, Freirunden, Extrabälle und Aufregung jedoch nichts. Bis in die Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren die Automaten in der Öffentlichkeit ein gewohntes Bild. Was für die Raucher die rund 300.000 aufgehängten Zigarettenautomaten waren, waren für die Kinder die münzbetriebenen Geräte für Süßigkeiten aller Art. Besonders beliebt waren die Süßigkeiten aus den Automaten von Hillers, Vivil, PEZ und Wrigley’s. Gerade diese Automaten sind heute auch begehrte Sammlerstücke.

30 Jahre seriengefertigte Funkuhren aus dem Hause Junghans



30 Jahre seriengefertigte Funkuhren aus dem Hause Junghans
In der Geschichte der Zeitmessung waren Präzision, Ganggenauigkeit und Zeitvergleich immer von besonderer Bedeutung. Bei Uhren setzte die Entwicklung zu höherer Ganggenauigkeit mit dem Aufkommen der Elektronik ein.

Eine Funkuhr ist eine batteriebetriebene Quarzuhr, die ein vom Sender per Funk ausgestrahltes Zeitsignal empfangen kann. Mit der empfangenen Information reguliert sich die Uhr selbsttätig nach.

Das Zentrum der Zeit sind die Atomuhren in der Physikalisch Technische Bundesanstalt in 
Braunschweig. Ihre Genauigkeit ist so hoch, dass eine Abweichung von einer Sekunde erst in mehr 
als 1 Mio. Jahren zu erwarten ist.
Von dort wird ein Zeittelegramm an den Zeitzeichensender DCF-77 in Mainflingen gesendet. Dieser sendet das codierte Zeittelegramm über Langwelle 77,5 kHz weiter. Das Empfangssystem in der Funkuhr empfängt dieses Zeitsignal, das der Mikroprozessor in der Uhr entschlüsselt und an einen Schrittschaltmotor weiterleitet, der die Uhrzeit absolut präzise einstellt. Der permanente Empfang ist im Umkreis von 1500 km um den Sender DCF-77 gewährleistet.
Außerhalb des Empfangbereichs läuft die Uhr wie eine gewöhnliche Quarzuhr.

Junghans stellte als erste Firma der Welt im April 1985 auf der Basler Mustermesse ihre erste Funkuhren-Kollektion für den privaten Bereich vor. Die Tisch- und Wanduhruhr RC1.

Bereits ein Jahr später, zum 125-jährigen Firmenjubiläum, stellt Junghans mit der RCS1 die weltweit erste Funkuhr vor, die ihre Energie über die ressourcenschonende Solartechnologie bezieht.

Die nächste Sensation gelang 1990: Junghans hat die Funktechnologie so weit miniaturisiert, dass diese in eine Armbanduhr integriert werden konnte. Die Junghans Mega 1 war damit weltweit die erste Funkarmbanduhr.

Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Eröffnung Sonderausstellung "Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/Wankel Spider

Eröffnung Sonderausstellung "Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/Wankel Spider

Fr, 17. März - 10.09.2017

Automobilrennsport mit NSU-Fahrzeugen in den 1960er und 1970er Jahren am Beispiel der siegreichen Rennfahrer Siegfried Spiess aus Ditzingen und Karlheinz Panowitz aus Böblingen.

Geschichte AUDI NSU Christian Schmidt und Heinrich Stoll gründeten1873 in Riedlingen/Donau die Vorläuferfirma von NSU als Hersteller von Strickmaschinen. Rasches Wachstum zwang Christian Schmidt dazu das Unternehmen 1881 an einen neuen Firmensitz nach Neckarsulm zu verlagern. Die Fertigung von Fahrrädern erweitert ab 1886 das Sortiment. Ab 1892 wurde NSU, die Abkürzung von Neckarsulm, der neue Markennamen. Die hervorragende Produktqualität der Fahrräder veranlassten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach ab 1889 zwanzig Fahrgestelle für ihren Stahlradwagen fertigen zu lassen. Ab 1890 ließ Peugeot ebenfalls die ersten Fahrgestelle bei NSU fertigen. Durch Erfolge auf dem Fahrradsektor animiert, bot NSU ab 1901 Motorräder und ab 1906 eigene Automobile an, mit denen in den 1920er Jahren große Sporterfolge erzielt wurden. Bis weit in die 1930er Jahre hinein blieb die Produktion sportlicher Zweiräder der Schwerpunkt. Mitte der 1950er Jahre war NSU größter Zweiradhersteller der Welt und exportierte in 90 Länder. Rund 7000 Mitarbeiter bauten allein im Jahr 1955 an die 350.000 Motorräder. Legendär waren NSU Fox und NSU Sport-Max im Renn- und Geländesport. Bekannte Motorradrennfahrer u.a. HP Müller, Walter Herz, Hans Baltisberger gewannen mehrfach nationale und internationale Meisterschaften sowie Weltmeistertitel. Durch pfiffige Werbesprüche sind die NSU-Zweiräder unvergessen … „Fixe Fahrer fahren FOX“..... Aufgrund des wachsenden Wohlstands sank ab Mitte der 1950er Jahre die Nachfrage nach Motorrädern, und die NSU Werke reagierten mit dem Kleinwagen Prinz, der ab 1958 das Vertriebsprogramm erweiterte. Mit dem Bekanntwerden der seit 1957 betriebenen Wankelmotoren-Entwicklung löste NSU an der Börse 1960 einen Hype aus. In Folge schlossen fast alle namhaften Fahrzeug- und Motorenproduzenten NSU/Wankel-Lizenzverträge ab. Die eigene Wankelmotoren-Entwicklung gipfelte in dem weltweit ersten Serienfahrzeug, dem NSU/ Wankel Spider, vorgestellt auf der IAA 1963. Ab 1967 repräsentierte der mit Wankelmotor angetriebene, futuristische NSU Ro 80 stolz das optimistische Lebensgefühl und die Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre. “Vorsprung durch Technik“ lautete dann auch der selbstbewusste Werbeslogan den später auch Audi übernahm. Umsatzwachstum und schmale Erträge nötigte NSU ab etwa Mitte der 1960er Jahre zur Partnersuche. Der passenden Partner VW kaufte NSU und fusionierte seine Tochter Auto Union (Marke Audi) im Frühjahr 1969 mit NSU. Die Firma hieß zunächst AUDI NSU Auto Union anschließend dann ab 1981 AUDI. Der letzte NSU als Ro 80 rollte 1977 in Neckarsulm vom Band. Neckarsulm ist heute noch einer der wichtigsten Produktionsstandorte von AUDI, die Heimat der Rennmotorenentwicklung und der QUATTRO GmbH. Einführung Die Entwicklung von Fahrer und Fahrzeugen wird exemplarisch anhand der exzellenten Könner Karlheinz Panowitz und Siegfried Spiess, gezeigt, die beide auf Fahrzeugen der Marke NSU sensationelle Siege erzielten und Meistertitel gewonnen haben. Beginnend mit lokalen Wettbewerben auf alltagstauglichen NSU-Automobilen machten Beide eine sehr unterschiedliche Entwicklung durch. Der extrovertierte Panowitz wird exzellenter Rallyefahrer und Medienstar. Der zurückhaltendere Spiess - von Haus aus Tüftler und Techniker - der erfolgreich als Berg- und Rundstreckenfahrer ist, wendet sich immer mehr dem Tuning zu. Er baut eine renommierte Firma auf, die Motoren für Formelrennfahrzeuge und Tourenwagen entwickelt und herstellt, welche mit talentierten Rennfahrern zu zahlreichen nationalen und internationalen Meisterschaftstiteln führen. Sensation und Meilenstein der Automobilgeschichte waren die auf Anhieb erzielten Erfolge des NSU Spider mit dem damals völlig neuen NSU/Wankelmotor. Diese Spider als erste serienmäßige Automobile der Welt mit Wankelmotor stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Beide in der Ausstellung gezeigten Fahrzeuge sind die originalen Siegerautos, mit welchen vor 50 Jahren die Deutschen Meistertitel am Berg und der GT-Rallyemeisterschaft gewonnen wurden. Eine weitere Entwicklung bahnte sich in den 1970er Jahren an. Die Fahrzeuge wurden für den Einsatzzweck spezieller: Berg-, Rallye- und Rundstreckenrennfahrzeuge. Exemplarisch in dieser Ausstellung gezeigt anhand der Rennfahrzeuge NSU TT, NSU-Brixner-Rennwagen und einem Formel 3 Rennfahrzeug mit Spiess-Motor. Auch Fahrer und Strecken werden immer professioneller. Der Sicherheitsgedanke kommt langsam hoch. Nachdem schreckliche Opfer zu beklagen sind, werden die Strecken sicherer. Die Fahrer benutzen Überrollbügel, Helme und feuerfeste Overalls. Beginn des Automobil-Motorsports mit dem Prinz Land auf Land ab fanden fast jedes Wochenende von lokalen Motorsportclubs organisierte Orientierungsfahrten Slalomrennen oder lokale Bergrennen statt, bei denen sich die jungen Autofahrer messen konnten. Ausgehend von einfachen Orientierungsfahrten steigerten sich zum Beispiel Karlheinz Panowitz und Siegfried Spiess zu Ausweisfahrern und konnten dann mit ihren Alltagautos um deutsche Meisterschaften fahren. Auf Drängen von NSU führte die deutsche Sportbehörde 1961 eine Sonderklasse für 600 ccm in die Tourenwagen-Meisterschaft ein. Gleichzeitig schrieb NSU den NSU-Siegerpokal aus, der NSU-Fahrern Prämien und Medaillen versprach. Außerdem erhielten die Sportfahrer Rabatte auf Fahrzeug und Teile. So fanden Karlheinz Panowitz und Siegfried Spiess zu NSU und setzten den Prinz II mit dem 30 PS–Motor ein. Panowitz startete seine Karriere als Beifahrer, wurde aber rasch als Rallyefahrer erfolgreich. Spiess kam vom Motorrad-Sport mit seinen dort schon erfolgreichen Eigenbauten. Karlheinz Panowitz mit seinem Prinz holte im Jahr 1962 in 8 Rennen 6 Siege in seiner Klasse und wurde damit Deutscher Tourenwagen-Bergmeister aller Klassen! Im Jahr danach 1963 entschied Siegfried Spiess mit 10 Siegen in 10 Rennen souverän die deutsche Tourenwagen-Bergmeisterschaft für sich, natürlich auf dem NSU Prinz. Später fuhr der wilde Karlheinz Panowitz vornehmlich Rallyes und einige Bergrennen. Siegfried Spiess konzentrierte sich hauptsächlich auf nationale Bergrennen, die damals sehr populär waren. Der dafür notwendige, präzise Fahrstil kam ihm sehr entgegen. Der neue NSU/Wankelmotor muss sich im Renneinsatz beweisen Mit der Entwicklung des NSU/Wankelmotors entstand eine Euphorie um dieses „Wunderaggregat“. Man ging davon aus, dass der Hubkolbenmotor an seiner Leistungsgrenze angekommen sei und über kurz oder lang vom neuen Rotations- kolbenmotor abgelöst würde. Um die Leistungsfähigkeit des neuartigen Aggregats für die Öffentlichkeit, die Lizenznehmer und die Presse zu demonstrieren, beschloss man mit dem NSU/Wankel Spider in den Rennsport einzusteigen. Das war auch deshalb notwendig, weil NSU aufgrund des enormen Drucks der Lizenznehmer den Spider ohne jegliche Erprobungszeit auf den Markt brachte. Nach der Homologation des NSU/Wankel Spider Ende 1965 als GT-Serienfahrzeug, startete NSU in Wettbewerbe. Die Sportbehörden entschieden, Fahrzeuge mit Wankelmotor in Fahrzeugklassen mit doppeltem Hubraum einzustufen, d.h. der NSU/Wankel Spider mit 500 ccm Kammervolumen musste in der 1000er Klasse starten. Dem zum Rennleiter erkorene Pressemann Peter Viererbl gelang es, die beiden erfolgreichen Rennfahrer Siegfried Spiess für Bergrennen und Karlheinz Panowitz, zusammen mit dem Beifahrer Rainer Strunz, für Rallyes ab der Saison 1966 zu verpflichten. Siegfried Spiess wollte zunächst nicht auf den aus seiner Sicht für Renneinsätze nicht optimalen NSU/Wankel Spider umsteigen, konnte dann aber von Peter Viererbl doch überzeugt werden. Beide Fahrer waren offiziell Privatfahrer, mit werksseitiger Unterstützung und Betreuung durch den Rennmechaniker Roland Faigle, der auch die Arbeiten des kleinen Teams im Werk für den Aufbau der Renn/ Rallyefahrzeuge koordinierte. NSU Rallye Spider 1966 Ein erster Versuchsballon wurde Ende 1965 in Frankreich gestartet und das Ergebnis war ermutigend. 1966 startete das Team Karlheinz Panowitz und der hochtalentierte Beifahrer Rainer Strunz, ein Physikstudent, mit dem NSU/Wankel Spider in die Deutsche Rallyemeisterschaft und gewann regelmäßig die Klassensiege. Am Ende 1966 waren Beide aufgrund des Reglements sensationell Deutsche Rallyemeister aller Klassen auf NSU/Wankel Spider. Ausserdem wurden die Ziele Haltbarkeit und Zuverlässigkeit des neuen Antriebs öffentlichkeitswirksam demonstriert. Dieses völlig unerwartete Ergebnis verblüffte die „Hubkolben“-Konkurrenz und zeigte das Potential des noch jungen NSU/Wankelmotors in Kombination mit dem erstklassigen Fahrwerk des Spiders und des hervorragenden Rallyteams. Panowitz schlug sich auch 1967 bei der Norwegen-Rallye im tiefen Schnee achtbar und war der gefeierte Star dieser Veranstaltung. Gute Platzierungen bei großen, internationalen Rallyes, wie Monte Carlo (Werksteam des Importeurs CEIDA 1967), blieben jedoch aus. NSU Rennspider 1966-1968 Mit gleicher Zielsetzung wie bei der Rallyemeisterschaft, wurde von NSU ab 1966 der hochtalentierte Siegfried Spiess verpflichtet, um die Deutsche Bergmeisterschaft mit dem NSU/Wankel Spider zu fahren. Auch hier sorgten diese Erfolge für das angestrebte, sportliche Image des hochdrehenden Wankelmotors. Auch der Sound des Fahrzeugs, das mit offenem Flammrohrauspuff einen höllischen Lärm verursachte, war legendär. Siegfried Spiess erhielt nur beim Sieg eine fest vereinbarte Geldprämie. Vereinbarungsgemäß erhielt er das Fahrzeug als Privatfahrer leihweise, das er auf seinen Namen anmelden musste. Für die optimale Rennvorbereitung des Fahrzeugs war er selbst verantwortlich. Für eine erfolgreiche Bergmeisterkarriere wurde das Fahrzeug als Gruppe 4-Auto modifiziert und homologiert und fuhr in der GT-Klasse bis 1000 ccm. Siegfried Spiess holte das Fahrzeug vor dem Rennwochenende im Werk ab und brachte es danach wieder zurück. Der Rennmotor wurde nach jedem Rennen zerlegt und vermessen. Die Erkenntnisse aus dem Rennsport konnten dadurch sofort für die laufende Entwicklung des neuen NSU/Wankelmotors genutzt werden. Das ausgestellte Fahrzeug mit der Seriennummer 05601019 stammt aus der Vorserie und wurde für die Bergmeisterschaft modifiziert. Mit diesem Fahrzeug gewann Siegfried Spiess auf Anhieb die Deutsche Vize-Bergmeisterschaft 1966. In den Jahren 1967 und 1968 folgten die “ Deutsche Bergmeisterschaften aller Klassen“ mit den für die jeweilige Saison neu aufgebauten NSU Rennspidern. NSU TT 1966-1976 NSU TT und TTS wurden als Sport-Limousinen angeboten und gelten als Vorläufer des VW Golf GTI. NSU unterstützte die Sporteinsätze durch zusätzlich homo- logisierte Sondervarianten (Speedsatz, Getriebeübersetzungen etc.). Das 4-Zylinderaggregat des ursprünglichen NSU 1000 reizte „zum Frisieren“. Siegfried Spiess rüstete schon 1964 diesen Motor mit Doppelvergaser aus und setzte ihn erfolgreich bei Sporteinsätzen ein, was dann zu seinem Gewinn der Deutschen GT-Bergmeisterschaft 1965 führte. Namhafte Tuner waren neben Spiess die Rennfahrer Abt und Notelle. Sie änderten die Fahrzeuge entsprechend den Reglements ab und verkauften „Tuning“-Teile/Fahrzeuge an Sportfahrer. In den 1970er Jahren wurden die Fahrzeuge und Fahrer immer professioneller. Der TT bzw. TTS war ein beliebtes Einstiegsrennfahrzeug für Rund- und Bergrennen, das mit verhältnismäßig niedrigem finanziellem Aufwand in den heiß umkämpften Rennklassen 1000 ccm, 1150 ccm und 1300 ccm erfolgreich eingesetzt werden konnte. Ab 1972 befasste sich Siegfried Spiess professionell mit dem Tunen von Fahr- zeugen. Obwohl die Konkurrenz zuweilen mehr PS anbieten konnte, siegten die Spiess Rennmotoren aufgrund ihrer besseren Fahrbarkeit. Auf jeden Fall war die Kombination aus dem Spiess getunten TT mit Fahrer Siegfried Spiess unschlagbar. Bis er nach einer Zeitnehmer-Manipulation im Jahr 1972 seine Fahrerkarriere aus Protest aufhörte und sich von nun an voll der Rennmotoren-entwicklung widmete. Die NSU TT wurden bis 1976 eingesetzt und Willi Bergmeister gewann 1974 auf dem, mit Spiess-Motor ausgerüsteten, legendären „Jägermeister TT“ letztmals den Titel Deutscher Bergmeister für NSU. Zwischen 1971 und 1974 waren NSU TT und NSU TTS die erfolgreichsten deutschen Fahrzeuge bei nationalen Berg-rennen. In Europa und Nordamerika wurden 29 nationale Meisterschaften gewonnen. Brixner-Rennwagen Aus dem Zusammentreffen der beiden Racer, dem Karosseriefachmann Kurt Brixner und dem Motorenspezialist Siegfried Spiess, entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit. Es entstand ein 2-sitziger Rennwagen für die Prototypenklasse mit offener Glasfaserkarosserie. Die Idee war ein voller Erfolg. Schon nach dem ersten Rennen 1969 wurde die Karosserie an Privatfahrer verkauft. Insgesamt entstanden 20 Stück der ersten Entwicklungsserie, noch unter dem Namen NSU-SPIESS. Kurt Brixner veränderte das Design in 3 Stufen und passte seine Konstruktion so dem aktuellen Sportwagentrend an. Dieser Rennsportwagen auf der Bodengruppe des NSU TT/TTS aufgebaut, wahlweise mit Spiess-Motoren von 1000 ccm, 1150 ccm oder 1300 ccm Hubraum ausgestattet, wurde erfolgreich bei Berg- und Rundstreckenrennen eingesetzt. Die dadurch geringen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten wurden von Fahrern, welche den Rennsport aus Liebhaberei betrieben, besonders geschätzt. Der Karosserie-Bausatz bestand aus einer unfallfreien NSU-TT- Bodengruppe, versteift gemäß Brixners Rennerfahrungen mit seitlichen Alu-Tragholmen, Sturzbügel und Verstrebungen auf den hinteren Stoßdämpferaufhängungen. Außerdem Sturzbügel, steife Rückwand, Motorlüftungsgitter, Rückleuchten, geänderte Lenkung mit Sportlenkrad, Armaturenaufhängung, unfallfreie NSU TT-Vorderachse und hintere Schwingen. Dazu kam eine auf die Bodengruppe fertig montierte GFK-Kunststoff-Karosse mit Türen und gepolsterten Schalensitzen, Spiegelhalter mit Spiegel, vordere Bremsbelüftungs-anlage, ohne Lackierung und Elektrik sowie Tank. Das in der Ausstellung gezeigte Fahrzeug ist der erste von Kurt Brixner und Siegfried Spiess aufgebaute BRIXNER-RENNWAGEN. Formel III Siegfried Spiess hat alle Motoren für seine Rennfahrzeuge während seiner aktiven Rennfahrerzeit – mit Ausnahme der NSU/Wankelmotoren- selber optimiert und sich so ein profundes Wissen angeeignet. Diese getunten NSU-Motoren setzten seine ersten Kunden auch sehr erfolgreich im Rennsport ein. Auf dieses herausragende Können von Siegfried Spiess wurden auch die Rennabteilungen der großen Automobilfirmen aufmerksam. Es entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit u.a. mit AUDI, VW, Porsche, Bugatti und Opel. Parallel dazu wuchs die Fa. Spiess von einem 2 Mann–Betrieb auf 40 Mitarbeiter an und arbeitet professionell heute unterstützt durch hochmoderne Fertigungstechnologien. Abgerundet wird der Anspruch „Alles aus einer Hand“ durch die vier Prüfstände – ein hochdyamischer Prüfstand und drei stationäre Motorenprüfstände. Die S. Spiess Motorenbau GmbH wurde so zum Rennmotorenlieferant sowohl auf dem Gebiet der Benzin- wie auch Dieselmotorentechnologie. Eine Aufzählung der Meisterschaften, die in den vergangenen 31 Jahren mit Spiess-Motoren eingefahren wurden, macht es deutlich: spätestens seit dem Einstieg in das Tuning von Formel-III-Motoren zählt Spiess international zu den Top-Adressen. Für den ausgestellten RALT-Formel III war die Motoranforderung auf Basis von Serienmotorteilen und leistungsbeschränkt durch den Luftrestriktor (24 mm) ein möglichst hohes Drehmoment und damit eine gute Fahrbarkeit in Verbindung mit einer Saison-Lebensdauer (ca. 2600 Rennkilometer) zu erreichen. Mit den außerdem ausgestellten, nachfolgenden Motorengenerationen feierten namhafte Piloten große Siege bis heute. Erfolge Ausdruck der vielen Erfolge von Siegfried Spieß und Karlheinz Panowitz sind deren Pokale. Für Siege gab es damals keine großen Gewinnsummen sondern eben einen schönen Pokal. Da NSU den Motorsport fördern wollte, schrieb sie ab 1961 den mit Preisgeld dotierten NSU-Pokal aus. Damit wurden Siege auch finanziell belohnt. Zudem erhielten Sportfahrer Rabatte auf Fahrzeuge und Teile. Rennleiter Peter Viererbl zog im Hintergrund die Strippen. Für das Jahr 1966 wurden die beiden Privat-Rennfahrer Karl Heinz Panowitz und Siegfried Spiess verpflichtet. Bei Siegen im Kampf um die Meisterschaft mit den neuen NSU/Wankel Spider erhielten sie ca. 200.- DM/Sieg. Einer der größten Erfolge für NSU war der Gewinn des Königpokals beim 24h von Spa-Francorchamps 1967. Alle gemeldeten NSU TT kamen im Mannschaftwettbewerb als Erste ins Ziel. Beste Fahrer: Scheeren/ Spiess. Auch der Damenpokal ging an ein NSU-Team:„Jean-Claude Beaumont“ und Christine Beckers. Die Professionalisierung zeigte sich am Deutlichsten an den Fahrzeugen ab den 1970er Jahren. Werbeaufschriften auf den Fahrzeugen wurden zugelassen und Sponsoren benutzen die rasende Litfaßsäule zu Werbezwecken. Die Finanzierung des Rennsports war damit auf eine neue Basis gestellt und es floß Geld für Siege.

Veranstaltungsort
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum
Gewerbepark H.A.U. 3/5
78713 Schramberg
Stadtteil: Talstadt
Lageplan anzeigen
Anfahrt/Routing
Fahrplanauskunft

Veranstalter
ErfinderZeiten: Auto- und Uhrenmuseum 

Wirtschaftswunder Klassik 2015


Am Sonntag, den 30. August  verwandelt sich der 
Gewerbepark H.A.U. zum wiederholten Mal in ein 
Freilichtmuseum für klassische Fahrzeuge.
Das Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten lädt alle Oldtimerfreunde mit und ohne Oldtimer zum auto-
mobilen Sommerfest nach Schramberg ein. Dabei erleben die Besucher weitaus mehr als nur Autos, Motorräder und Benzingespräche. 
Die Schramberger Wirtschaftswunder-Klassik ist eine Veranstaltung für die ganze Familie mit einem breiten Unterhaltungsangebot und für Bewirtung ist ebenfalls gesorgt.

Jeder Fahrer eines Oldtimers mit Begleitung erhalten freien Eintritt in das Auto- und Uhrenmuseum 
ErfinderZeiten und das Eisenbahnmuseum Schwarzwald und ein kleines Gastgeschenk.

Das Programm 
ab 9.30 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge auf dem Gelände
10.15 Uhr offizielle Eröffnung der Veranstaltung 
10.30 Uhr 50er-Jahre Schlagerparade
12.25 Uhr Kinderparty mit der Villinger Puppenbühne
12.30 Uhr Vorstellung von Fahrzeugen 
13.15 Uhr Claudia Schill und Band „Hommage an Caterina Valente“
14.15 Uhr Vorstellung der Fahrzeuge 
15.00 Uhr Claudia Schill und Band „Hommage an Caterina Valente“
16.00 Uhr Zauberer Pfiffikus
Programm- und Zeitverschiebungen sind vorbehalten

Teilnahme als Oldtimerfahrer

Die Teilnahme an unserem automobilen Sommerfest ist kostenlos.

Die teilnehmenden Oldtimer-Chauffeure erhalten inklusive Beifahrer neben einem kleinen Gastgeschenk freien Eintritt ins Auto- und Uhrenmuseum „ErfinderZeiten“ und in das Eisenbahnmuseum Schwarzwald.
Beide Museen zeigen momentan interessante Sonderausstellungen.

Falls Sie es erwägen mit Ihrem Fahrzeug vorbei zu schauen, worüber wir uns sehr freuen würden, rufen Sie uns bitte kurz vorher unter der Nummer 07422/29300 an, oder schreiben Sie uns eine Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., damit wir den Tag für Sie optimal organisieren können.

Wir freuen uns auf Sie!


Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Wirtschaftswunder Klassik 2014

 Ausstellung: 27.10.2012 - 14.04.2013



Am Sonntag, den 31. August lädt das Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten alle Oldtimerfreunde mit und ohne Oldtimer zum Oldtimer-Festival in den Gewerbepark H.A.U. nach Schramberg ein. Auch in diesem Jahr reihen sich Oldtimer an Oldtimer beim automobilen Sommerfest um das Gebäude des Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg. Es werden viele Zweiräder und Kleinwägen aber auch große Oldtimer aus Nah und Fern erwartet.
Für Bewirtung und gute Unterhaltung ist gesorgt.

Das Programm
ab 9.30 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge auf dem Gelände
10.30 Uhr offizielle Eröffnung der Veranstaltung

10.40 Uhr 50er-Jahre Schlagerparade mit DJ Dieter

12.30 Uhr Vorstellung von Fahrzeugen

13.15 Uhr Andy King – the Shadow of Elvis

14.15 Uhr Vorstellung der Fahrzeuge

15.00 Uhr Andy King – the Shadow of Elvis

16.00 Uhr Zauberer Pfiffikus

Programm- und Zeitverschiebungen sind vorbehalten

Schramberger
Wirtschaftswunder Klassik4
. Kleinwagen- und Zweiradtreffen

Sonntag, 31.08.2014
9.30 Uhr – 17.00 Uhr

Anmeldung: Telefon: 07422.29300 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Wirtschaftswunder Klassik 2013

 Ausstellung: 27.10.2012 - 14.04.2013



Am Sonntag, den 25. August lädt das  Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten alle Oldtimerfreunde mit und ohne Oldtimer zum Oldtimer-Festival in den Gewerbepark H.A.U. nach Schramberg  ein. Auch in diesem Jahr reihen sich Oldtimer an Oldtimer beim automobilen Sommerfest um das Gebäude des Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg. Es werden viele Zweiräder und Kleinwägen aber auch große Oldtimer aus Nah und Fern erwartet.
Für Bewirtung und gute Unterhaltung ist gesorgt.

Das Programm
ab 9.30 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge auf dem Gelände
10.30 Uhr offizielle Eröffnung der Veranstaltung
10.40 Uhr 50er-Jahre Schlagerparade mit Riva
11.40 Uhr Kinderparty mit der Villinger Puppenbühne
12.30 Uhr Vorstellung von Fahrzeugen
13.15 Uhr Buffalo Chips – Thats’s Rock’n‘Roll
14.15 Uhr Vorstellung der Fahrzeuge
15.00 Uhr Buffalo Chips – Thats’s Rock’n‘Roll
16.00 Uhr Zauberer Pfiffikus
Programm- und Zeitverschiebungen sind vorbehalten

Schramberger
Wirtschaftswunder Klassik
3. Kleinwagen- und Zweiradtreffen

Sonntag, 25.08.2013
9.30 Uhr – 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramber

Die MAICO-Story

Die MAICO-Story
 

MAICO - Gute Tradition aus der nahen Region. Große Erfolge, tiefe Krisen: Die Geschichte der Pfäffinger Maico-Werke war ein stetes Auf und Ab. Das Familienunternehmen überlebte die Weltwirtschaftskrise und steuerte durch den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Bis Mitte der fünfziger Jahre versprach das Geschäft mit den zuver-lässigen Maico-Zweirädern guten Erfolg. Es wurden Modelle hergestellt, die allesamt den Bedürfnissen der Zeit entsprachen: Einfache, anspruchslose, sparsame und bezahlbare Beförderungsmittel. Mit der MAICO-Taifun brachten die Schwaben im Jahr 1952 das wohl weltweit modernste Motorrad seiner Zeit auf den Markt. Zum wirtschaftlichen Profit kam der sportliche Ruhm: In ganz Europa fuhren Maico-Maschinen und Maico-Fahrer glorreiche Siege ein. An die tausend Medaillen und Pokale aus aller Welt waren eine vorzügliche Werbung für das Pfäffinger Motorrad-Geschäft. Mitte der fünfziger Jahre geriet MAICO erneut in arge Bedrängnis. Das Auto war das Thema Nummer „1“ der Menschen. Aus diesem Grund versuchte sich die Firma im Auto-Geschäft: Eine finanzielle Eskapade mit großen Erwartungen und kleinem Profit. Der Traum von einem Volkswagen aus dem Schwabenland war bald ausgeträumt. Es folgten ein Konkurs und die reuevolle Rückkehr zum guten alten Motorrad.

Kunst und Technik

 

Inspirierende Kunstwerke treffen auf Symbole mobiler Zeitgeschichte. Lassen Sie sich von den Werken der Künstlerinnen und Künstler der Schramberger Künstlergruppe Palette verzaubern. Atmen Sie die Geschichten faszinierender technischer Zeitzeugen auf zwei und vier Rädern ein. Wir würden uns freuen Sie zurAusstellungser-öffnung im Auto- und Uhrenmuseum “ErfinderZeiten” begrüßen zu dürfen. Folgende Künstler stellen aus: Renate Alber, Iris Bühler, Andrea Faßbinder, Gudrun M. Haas, Herta Haller-Flaig, Etta Maute, Helga Melvin, Klaus Neubauer, Gerold Rapp, Edgar Reutter, Christine Speidel, Svetlana Kull, Andrea Pachner-Bauer, Birgit Thines, Daniel Widmaier

60 Jahre Messerschmitt Kabinenroller

60 Jahre Messerschmitt Kabinenroller.
 
Fritz Fend 1920 - 2000 Ein eigenwilliger und genialer Konstrukteur geht seinen Weg! Während des Krieges wirkte Fritz Fend bei dem Unternehmen Messerschmitt an der Entwicklung des ersten Düsenjägers der Welt mit. Nach der Kapitulation wurde den Deutschen der Flugzeugbau zunächst verboten. Dem damals 26-jährigen arbeitslosen Flugzeugingenieur Fritz Fend aus Rosenheim blieb in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nichts anderes übrig, als im elterlichen Lebensmittelgeschäft zu helfen und zu verkaufen, was es in dieser Zeit so gab. Als ein beidbeinig amputierter Kriegsversehrter auf einem auf vier Räder montierten Brett in den Laden rollte, hatte Fritz Fend die Idee. Zutiefst betroffen von dem Leid und dem Elend der Schwerkriegsversehrten, beschloss er diesen Leuten wieder Mobilität zu verschaffen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es 800.000 Schwerkriegsversehrte, die einen Wunsch hatten - "Moblitität". Zu dieser Zeit war auch die Produktion von motorisierten Kraftfahrzeugen für Zivilpersonen durch die Militärregierung verboten, also überlegte sich Fend zunächst Alternativen. In einer Baracke entwarf er sein erstes "Versehrtenmobil". Es erinnerte an einen “Holländer”, jenes alte Kindergefährt, mit dem die Kinder die Straßen unsicher machten. Seine ersten Fahrzeuge jedoch hatten einen bequemen Sitz mit Rückenlehne und waren flott unterwegs. Die Kriegsversehrten waren sehr an dem neuen Gefährt interessiert. 20 Bestellungen hatte er bereits am Laufen. Doch Fritz Fend war noch nicht zufrieden. Er baute und konstruierte weiter.

Fend Flitzer

800.000 Schwerkriegsbeschädigte hatten einen Wunsch - “Mobilität” Fend konstruierte den überdachten Einsitzer mit einfachsten Mitteln, baute einen Pedalantrieb ein, später auch einen Handantrieb und nannte das Mobil “Fend-Flitzer”. Die Idee von Fritz Fend war es, ein Fahrzeug zu schaffen, das den Kriegsversehrten nicht schon von weitem erkennbar und ihn vor allem wetterfest machte. Geöffnet wurde das Fahrzeug, indem man das gesamte Verdeck hochhob. Dadurch wurde eine besonders große Öffnung frei, die der prothesentragende Fahrer zum Ein- und Aussteigen benötigte. Das Ganze rollte auf drei Rädern. Mit geringem Kraftaufwand brachten die Behinderten ihr 55 Kilogramm schweres Gefährt auf 15 Std/km. Gelüftet wurde das Gefährt durch seitliche Schiebe-fenster aus Plexi-Glas und für Gepäck war eigens Raum geschaffen. Nach 1949 wurde der Fend-Flitzer auch mit Zweitaktmotoren angeboten. Um Streit mit den Kleinauto-Fabrikanten vorzubeugen, erklärte Fend zu derer Beruhigung: "Der Motor soll mein Fahrzeug keineswegs zu einem Auto machen", "er soll lediglich dem Fahrer auf größeren Strecken Kraft ersparen". Die Anordnung aller Bedienungselemente an einem Lenker ermöglichten das Weglassen von Pedalen, was für die Invaliden natürlich wichtig war. Zu haben war der motorisierte "Fend Flitzer" mit 4,5-PS-Motor und einem Verbrauch von 2,8 Litern auf 100 km für 1285 DM. Fritz Fend entwickelte große Pläne: “Wenn der Bedarf der Kriegsversehrten gedeckt ist, wird der "Flitzer" als Fahrzeug des kleinen Mannes auf den Markt gebracht”. Mit ihm sollten Arbeiter und Angestellte, ungeachtet des schlechten Wetters und der Winterkälte, zu ihrer Arbeitsstätte fahren können. Heutzutage ist der Fend-Flitzer neben dem Fend-Lastenroller mit Abstand das seltenste Fahrzeug der Fend-Produktion. Vom Flitzer existieren gerade noch 4 ½ Exemplare. Ein Flitzer steht in Schramberg.

Sonderausstellung Schwarzwalduhr des Jahres

 Ausstellung: 05.5.2012 - 01.10.2012


Wahl der Schwarzwalduhr des Jahres 2012

Die Wahl der Schwarzwalduhr 2012 findet in diesem Jahr in Schramberg statt. Das Auto- und Uhrenmuseum bietet die Kulisse dazu.
Typische Symbole für den Schwarzwald gibt es einige: Der Bollenhut, der Schwarzwälder Schinken, die Schwarzwälder Kirschtorte und das Kirschwasser - und natürlich die Kuckucksuhr. Die Kuckucksuhr stellt nicht nur ein Stück Heimat dar, sondern sie
gehört auch mit zu den bekanntesten deutschen Produkten im Ausland. Organisiert wird die Ausstellung von dem 1987 gegründeten Verein - die Schwarzwalduhr - kurz VdS. Der Verein fungiert als
Dachorganisation, in der Hersteller, Zulieferer, Händler und Sammler von Schwarzwalduhren vertreten sind. Außerdem hat er ein Qualitätszertifikat entwickelt, mit dem nur Schwarzwalduhren, die wirklich aus dem Schwarzwald kommen, ausgezeichnet werden.
Jedes Jahr führt der Verein die Wahl zur “Schwarzwalduhr des Jahres” durch. Von Mai bis Anfang Oktober können die Besucher des Auto- und Uhrenmuseums in Schramberg mithilfe eines
Wahlzettels ihren persönlichen Favoriten aus 15 ausgestellten Uhren benennen und machen so automatisch an einem Wettbewerb mit, in dem es eine der ausgestellten Schwarzwalduhren
zu gewinnen gibt..

Sonderausstellung Carrerabahn

 Ausstellung: 27.10.2012 - 14.04.2013



Diese Sonderausstellung präsentiert die Geschichte der elektrischen Modellautorennbahnen  von 1912 bis
heute und erinnert an die Kindheitsträume der Wirtschaftswunder-Ära.

Anfang der 60-er Jahre hat die elektrische Eisenbahn in Deutschland – Traumspielzeug der großen und kleinen Kinder - Konkurrenz bekommen. Die Konkurrenz hieß Modellautorennbahn oder in Fachkreisen “slot racing”.

Das Eisenbahnspiel war bis dato technisch interessant, aber brav. Auf der Modellautorennbahn brauchte man nicht artig zu spielen. Es kam zum Wettbewerb. Und genau der reizte. Der Druck des Daumens bestimmte das Tempo. Wer zu stark drückte, flog aus der Kurve. Nur mit viel Erfahrung und gutem Fingerspitzengefühl wurden die Schikanen des Rundkurses gemeistert.

Die Blütezeit der elektrischen Modellautorennbahnen in Deutschland begann 1963, als Carrera sein “Universal” genanntes Schienensystem nach englischem Vorbild präsentierte.
Die Erfindung mit dem Schlitz in der Fahrbahn, in dem ein Führungsstift (später ein Leitkiel) die kleinen Flitzer auf der Piste hielt, stammte nämlich aus England.

Der Boom der Rennbahn brachte im Laufe der 60-er Jahre eine Reihe an Wettbewerbern mit sich.
Neben Carrera tauchen dabei Herstellernamen wie Märklin, Scalextric, Faller, Fleischmann, und Prefo (DDR) auf.

Einige der Firmen kamen ursprünglich aus der Modelleisenbahn-Ecke, glaubten aber damals, am Slotcar- Boom teilhaben zu müssen. Doch bereits Ende der 70-er Jahre ließ das große Interesse an den Rennbahnen nach. Bis auf Carrera und Scalextric stellten alle anderen Hersteller ihre Slotcar Programme ein.

Die Ausstellung im Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten in der H.A.U. informiert über die Entwicklung der elektrischen Modellautorennbahn, von ihren ersten Anfängen bis in die heutige Zeit.
Wie die Modelleisenbahn, so spiegelt auch die Autorennbahn die technischen Errungenschaften ihrer
Zeit wider.

Die ganze Geschichte, der elektrischen Modellautorennbahn, beginnend mit dem Spielwunderwerk  von LIONEL von 1912, die als Ur-Modellautorennbahn gilt, über Märklin 1934, bis hin zur neuesten Slot-Racing- Bahn von Scalextric von 2010, wird gezeigt. Dazwischen werden Bahnen, jeweils mit Parcours von Gama, Märklin Sprint, Fleischmann, Stabo und einige mehr zu sehen sein. Auch Exoten wie Egger, Revell, LR Roussy und Bub bereichern diese
Ausstellung. Damit man nachvollziehen kann, wie sich die Modellautobahnen in Deutschland entwickelt haben, findet man Modellautos – zum Teil mit einem Uhrwerk betrieben – die eine deutliche Nähe zur realen Reichsautobahn der 30-er Jahre zeigen. Sammlungen von Rennwägen und sonstigem Zubehör runden die Ausstellung ab.

Selbst „Tempo machen“ kann man
live auf zwei elektrischen Modellautorennbahnen, die im Foyer des Museums stehen.

Schramberg unter Dampf und heißer Luft.


„...oben Wasser, unten Feuer. Feuer macht das Wasser warm, heisses
Wasser wird zu Wasserdampf, Wasserdampf will raus,
Wasserdampf muss arbeiten...“ 

Beim 1. Modell-Dampftag im Schramberger Dieselmuseum werden eine Vielzahl von Dampf- und Antriebsmodellen mit Verbrennungs- Stirling- und Vakuummotoren der Schwarzwaldstadt ordentlich einheizen.

Der denkmalgeschützte Jugendstilbau mit dem historischen MAN-Motor mit 325 PS, 
bietet dafür das geeignete Ambiente. Die kleinen Dampfmodelle und der riesige Dieselmotor mit der Kraft von vier Zylindern werden in einen aufregenden Dialog treten.
Nach wie vor geht von Dampfmaschinen Faszination pur aus. Vor nicht all zu langer Zeit waren die kleinen technischen Wunderwerke noch echte Verkaufsschlager. 
Als Weihnachtsgeschenk sorgten sie für Glücksgefühle vor allem bei Jungs. Die Dampfmodelle verbanden Spiel und Technik. Das brachte den Dampfmaschinen den Ruf eines pädagogisch wertvollen Spielzeugs ein.

Besitzer eigener Dampfmaschinen sind herzlich willkommen.
Die Veranstalter versprechen einen unterhaltsamen Tag für die ganze Familie.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.


Wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Internationales Radtreffen 2013

 Am 17.08.2013

Start um 9 Uhr in Rottweil-Göllsdorf bei der Turnhalle.
Um 10 Uhr kurze Rat bei der Hirschbrauerei, ab ca 11.30 Uhr Mittagsrast und Ausstellung der Fahrzeuge, anschließend Besichtigung des Technikmuseums Schramberg.




 

“Happy Birthday Barbie!”

 Ausstellung: 27.10.2012 - 14.04.2013

Ausstellung: 16.04. - 12.09.2014

Barbie -  der Traum aller Mädchen -
schön, schlank, aufregend.

Dabei hat die Kult-Blondine schon 55 Jahre auf den zierlichen Schultern.
Am 9. März 1959 erblickte das Puppen-Fräuleinwunder “Barbie” das Licht der Welt. Sie ist ein echtes Kind der 50er-Jahre, ein Symbol der Wirtschaftswunderzeit.

Man glaubt es kaum, die Amis haben die Idee mit der Puppe geklaut - bei der deutschen "Bild"-Zeitung. Begonnen hat nämlich alles mit der Cartoonserie “Bild-Lilli”. Der Erfolg der “Bild-Lilli” war so groß, dass der Verlag sie ab 1955 als Puppe produzieren ließ. Schnell reagierte die amerikanische Spielzeugfirma "Mattel” und produzierte nach dem Vorbild der “Lilli” selbst eine Puppe - die “Barbie” - eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Einen Großteil ihres Erfolgs verdankt Barbie ihrer umfangreichen Garderobe.
Über 70 Top-Designer entwarfen für sie Kleidung, darunter auch Karl Lagerfeld, der ihr ein
„kleines Schwarzes“ auf den Leib schneiderte. Insgesamt verarbeitete Mattel 100 Millionen Meter Textilien für Barbies Kollektionen und wurde zu einem der größten Bekleidungshersteller der Welt.

Barbie stand öfters in der Kritik ein bestimmtes Frauenbild zu vermitteln. Es sollte jedoch gesagt sein: Barbie fuhr schon in Zeiten, in denen Frauen für gewöhnlich noch auf dem Beifahrersitz Platz nahmen, ihr Wohnmobil ohne Begleitung spazieren. Sie hat sich nie allein auf Ihr Aussehen verlassen. Über 110 Berufe übte sie in den 55 Jahren aus. Sie arbeitete als Krankenschwester und Chirurgin, wurde schon in den Sechzigern Astronautin, war Air-Force- Pilotin,Präsidentschaftskandidatin und schaffte sich in einer Zeit, in denen Frauen es kaum wagen durften, in wilder Ehe mit einem Mann zu leben, den hinreißend gutaussehenden,
muskulösen Ken an. Von wegen nicht emanzipiert!

Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Halbstark auf zwei Rädern

Halbstark auf zwei Rädern

Deutschland war in den 1950er-Jahren ein Land der Gegensätze zwischen Kriegstrümmern und Wirtschaftswunder. Die Jugend fand Gefallen am Rock ´n´ Roll und auch sonst ging es in der späten Nachkriegszeit endlich wieder bergauf. Die Löhne stiegen, die Arbeitszeit sank und eine neue Lässigkeit ergriff die Deutschen – zumindest die deutschen Jugendlichen. Zwischen Nierentischen und Spitzendecken entdeckten sie ihre Vorliebe für amerikanische Musik, Filme und Verhaltensweisen. Aufhalten konnte sie niemand: Mit Nietenjeans und Petticoat bewaffnet, waren sie die Ersten, die eine eigene, deutlich sichtbare Jugendkultur in der Bundesrepublik etablierten. Schnell entstand im Volksmund der Begriff “Halbstarke.

Die „Halbstarken“, ihr provokatives Auftreten wurde schnell zum Sinnbild einer ganzen Generation. Mit der Zigarette im Mund, der modischen Lederjacke und dem laut knatternden Moped entsetzten sie ab Mitte der 50er- bis in die 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts die braven Bundesbürger. Wenn man der Presse glauben sollte, verstand es ein echter Halbstarker „auf den Putz zu hauen und nutzlos herumzugammeln“. Wer deutsche Schlager hörte, hatte in einer Halbstarken-Clique nichts verloren, denn Halbstarke begeisterten sich für Rock’n’Roll. Hauptsächlich junge Männer aus der Arbeiterschicht fühlten sich zu der Bewegung hingezogen.

Die neue Zweirad-Klasse mit MOtor und PEDalen wurde 1953 eingeführt. Stabiler und gefälliger als ein Fahrrad mit Hilfsmotor und preiswerter als ein „richtiges“ Motorrad. Eben „halbstark“, so wie die Jugendlichen, die das Moped bald als Lieblingsspielzeug entdeckten. Kein Wunder, provozierten die „Rebellen“ der Nachkriegsgeneration nicht zuletzt durch lautes und herausforderndes Motoren-Geknatter und wilde Moped-Raserei das an Autorität, Fleiß und Ordnung orientierte Weltbild ihrer Eltern.

Die neue Ausstellung des Auto und Uhrenmuseums führt zurück an den Beginn der Massenmotorisierung bis in die 70er-Jahre und stellt die Jugend und ihre Mopeds dabei in den Mittelpunkt.
Wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Tempo machen – 100 Jahre Rennautobahnen Carrera & Co.

"Tempo machen – 100 Jahre Rennautobahnen Carrera & Co.
 
Traumspielzeug der großen und kleinen Kinder –Konkurrenz bekommen. Die Konkurrenz hieß Modellauto-Rennbahn oder in Fachkreisen “slot racing”. Das Eisenbahnspiel war bis dato technisch interessant, aber brav. Auf der Modellrennbahn brauchte man nicht artig zu spielen. Es kam zum Wettbewerb. Und genau der reizte. Mit der „Carrera Universal Bahn“ begann der Siegeszug der Modellrennbahnen in Deutschland. Der Boom der Rennbahn brachte im Laufe der sechziger Jahre eine Reihe an Wettbewerbern mit sich. Neben Carrera tauchen dabei Herstellernamen wie Märklin, Tipp&Co, Scalextric, Faller, Fleischmann, und Prefo (DDR) auf. Als Ur-Autorennbahn gilt das vor 100 Jahren in den USA präsentierte Spielwunderwerk der Lionel Manufacturing Company. Auch heute noch ziehen diese Rennbahnen Jung und Alt in ihren Bann. Die noch bis zum 8. September andauernde Ausstellung im Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten in der H.A.U. informiert über die Entwicklung der elektrischen Autorrennbahn, von ihren ersten Anfängen bis in die heutige Zeit. „Tempo machen“ kann man live auf zwei elektrischen Autorennbahnen, die im Foyer des Museums aufgebaut sind. Bis zu sechs interessierte Fahrer können gleichzeitig zum `Kräftemessen’ starten.

EMobilität-Ausstellung

"Elektromobilität" - 100 Jahre in die Zukunft.
 
Die Sonderausstellung spannt mit faszinierenden Fahrzeugen den Bogen der Elektromobilität von 1918 bis in die Zukunft. Das Jugend- und Kinderbüro Juks³ und das Auto- und Uhrenmuseum Erfinder-Zeiten in Schramberg präsentieren in Kooperation mit der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie, "e-mobil BW", von heute bis zum 31. Dezember eine besondere Ausstellung. Unter dem Titel: "E-Mobilität 100 Jahre (in die) Zukunft" hat die Landesagentur eine Wanderausstellung zur Aufarbeitung der Elektromobilität konzipiert, die jetzt im Museum ErfinderZeiten gezeigt wird. Das Auto ist aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Mit dem Thema Elektromobilität steht ihm jedoch eine große Revolution bevor. Was die meisten Menschen aber nicht wissen: Elektrofahrzeuge blicken auf eine sehr erfolgreiche Vergangenheit zurück. 1901 lag der Anteil an Elektrofahrzeugen bei 50 Prozent. Damals wurden Verbrennungsmotoren noch von Hand angekurbelt. Erst der elektrische Startermotor verhalf dem Verbrennungsmotor zum Durchbruch. Durch massive Werbung, billiges Öl und die begrenzte Reichweite, wurde das Elektroauto nach und nach vom Markt verdrängt. Die Ausstellung präsentiert nicht nur Wissenswertes zu alternativen Antriebstechniken, sondern präsentiert nebenbei ein paar ausgesprochene Raritäten der Elektromobilität. Zum Beispiel einen Detroit Electric aus dem Jahr 1918 oder das erste Automobil der Welt, das am Fließband produziert wurde, der Ford Modell T, liebevoll "Tin Lizzy" genannt. Mit der Produktionsumstellung wurde nicht nur der Preis um mehr als die Hälfte reduziert, sondern mit der serienmäßig eingebauten elektrischen Zündung auch das gefährliche Ankurbeln hinfällig. Grund genug für 15 Millionen Käufer der Elektromobilität die kalte Schulter zu zeigen. Die frühen 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts waren dann Zeiten des Umbruchs. In der Autoindustrie, bekam der Verbrennungsmotor Konkurrenz vom Elektromotor. Mit Elektrofahrzeugen aus der Sammlung des Automuseums Volkswagen in Wolfsburg, wie dem Elektro Golf 1 und dem Elektro-Bus VW T2, gab der Volkswagen-Konzern in Zeiten der Ölkrise Denkanstöße, um mehr Unabhängigkeit vom Erdöl zu erreichen. Weitere richtungsweisende Fahrzeuge ermöglichen temporär Einblicke in die nahe Automobil-Zukunft.

Ein Museum hebt ab


1955 – 2015  
60 Jahre eigene Lufthoheit über Deutschland


Am 21. April 1945 landete die letzte planmäßige Maschine der alten Lufthansa in Berlin-Tempelhof. Wenige Tage später kapitulierte das Deutsche Reich bedingungslos und verlor damit auch seine Lufthoheit. Die Proklamation No. 2 der Alliierten untersagte Deutschland Herstellung, Besitz und Betrieb von Flugzeugen aller Art. 

Erst am 1. April 1955 stieg eine (westdeutsche) Lufthansa wieder in den Himmel. Zunächst noch mit alliierter Sondergenehmigung, denn die Lufthoheit erhielt die Bundesrepublik Deutschland erst am 5. Mai 1955 offiziell zurück. Zum Einsatz kam eine der vier nagelneuen Propellermaschinen vom Typ Convair 340. Sie hob um 7.40 Uhr in Hamburg ab und flog über Düsseldorf und Frankfurt nach München. 

Die neue Sonderausstellung im Auto –und Uhrenmuseums widmet sich den Spielflugzeug-Raritäten aus dieser Zeit und zeigt die Entwicklung des Flugwesens nach dem zweiten Weltkrieg bis heute. 

Die Ausstellungsobjekte sind oft keine akkuraten Nachbildungen, sondern Exponate die mit viel Liebe und Anmutung an die Realität gebaut wurden. Die vielen ausgestellten Modelle zeigen die technischen Entwicklungen bei den Spielflugzeugen auf. 
In verschiedenen Dioramen werden Situationen auf dem Flughafen mit Propellerflugzeugen der 50er-Jahre oder den ersten Jets der 60er-Jahre gezeigt. 

Wer die Faszination der Luftfahrt einmal ganz nah und in Kleinformat erleben möchte, ist in dieser Sonderausstellung genau richtig.



Veranstaltungsort:
Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. - 78713 Schramberg

Die Unbestechlichen

Es geht nicht um den gleichnamigen Film mit Kevin Costner. Es geht um die kleinen Schummeleien im Alltag des Straßenverkehrs, die zu verhindern die Uhrenindustrie komplizierte feintechnische Apparate baute. Die Rede ist von Taxametern, Fahrtenschreibern, Benzin-Zapfsäulen-Preis-Literrechnern und Parkuhren. Schon um die Jahrhundertwende begann die Produktion von Taxametern in Villingen in der Fabrik des Carl Werner. Zeitgleich war Junghans in Schramberg an neuartigen Produkten fürs Automobil erfinderisch tätig. Der Bedarf dafür hat immer die gleiche Ursache: Es menschelt im Verkehrswesen. Sei es beim Parken in der Stadt, beim LKW-Fahren auf der Autobahn, beim Benzinzapfen an der Zapfsäule, im Falle eines Unfalls - erst die objektiven Messapparate und funktionierende technische Lösungen versprechen den korrekten Nachweis vor den Hütern des Gesetzes.

Das Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten zeigt diese Schau von hochinteressanten technischen Apparaten als Inszenierung einer bunten bilderreichen Straßenszene.

1. Das Taxi

Wer sich vor über 100 Jahren in Städten einigermaßen komfortabel bewegen wollte fuhr mit einer Pferdedroschke. Doch immer wieder kam es zu Konflikten über den Preis der Fahrt. Selbst ein Uhrenvergleich mit dem Kutscher half da oft nicht weiter. Die Uhrenindustrie ersann komplizierte Geräte für dieses Problem: Carl Werner in Villingen brachte bereits im Jahr 1902 den ersten „Taxameter“ auf den Markt. Doch schon 1912 kam für seine Firma bereits das Aus. Aus diesen ersten technischen Ansätzen entwickelte nun die  Schwenninger Kienzle Uhrenfabriken vielerlei Geräte für den damals neuartigen Automobilbereich und gründeten 1928 damit  in  Villingen ein Tochterunternehmen.

2. Der Fahrtenschreiber

Die Produktion dieser Apparate begann in den 1920er Jahren, jeder Omnibus und jeder Laster hat sie inzwischen eingebaut und zeichnet damit alles auf: nicht nur die Fahrten, auch wenn das Fahrzeug steht läuft der Fahrtenschreiber und dokumentiert wie die Blackbox eines Flugzeugs jede Bewegung, jedes Rütteln, jede heimliche Nachtfahrt aufs Genaueste. Nächtliche Diebstähle von wertvoller Fracht konnten damit schon zeitlich exakt bestimmt und damit konnte der Aufklärungsarbeit der Polizei gute Dienste geleistet werden. Bei Unfällen waren Kienzle-Spezialisten die wichtigsten Gutachter der Gerichte. Ihren Fahrtenschreiberauswertungen wurde eher geglaubt als so mancher Zeugenaussage.

3. Die Tankstelle und die Parkuhr

Auch an Tankstellen wurde getrickst. Früher. Heutzutage ist die Benzinabgabe aufs präziseste kontrolliert, sind die Messpumpen und Preis-Liter-Rechner geeicht und manipulationssicher gemacht. So mancher Tankwart der 50er Jahre wusste allerdings, wie seine Zapfsäule zu „bearbeiten“ war und so das Trinkgeld aufgebessert werden konnte.

Und Hand aufs Herz - ist es nicht so, dass jeder und jede sich freut, wenn die Parkuhr defekt ist und einfach kein Geld annimmt? So mancher hat es schon mit ausländischen Münzen aus dem Urlaub probiert und sich königlich über Erfolg gefreut.

Die Sonderausstellung VW

 

Start ins Wirtschaftswunder mit dem VW-Käfer

Ausstellung: 23.3.2012 - 28.9.2012


Wir freuen uns auf tolle Exponate: Weltenbummler-Käfer,VW-Schnittmodell, Käfer Export 1200, Meilenstein Volkswagen Typ 2 T1 „Ambulance“,
Hebmüller Cabrio,Volkswagen Formel Super V, KdF-Wagen, 356 Porsche, Herbie, VW Karmann-Ghia



Der Volkswagen hat eine besonders enge Bindung zur Ausstellungs-Thematik des Auto- und Uhrenmuseums in Schramberg. Dieses Museum ist im Besonderen spezialisiert auf die Motorisierung der frühen Nachkriegszeit ab 1945.

Volkswagen war der Schrittmacher, er hatte 4 Sitze und lief autobahnfeste 100 km in der Stunde. Berühmt wurde er durch seine Zuverlässigkeit und Robustheit. An vorderer Stelle aber stand sein Preis, der im Zuge der Produktionsausweitung mehrmals gesenkt wurde. So verdrängte er ab Ende der 1950er Jahre die recht lebhafte Szene der Klein- und Kleinstwagen und wurde zum meistgebauten Automobil Deutschlands.

Diese Sonderausstellung spricht nicht nur die alten und auch heute immer noch begeisterten Käferfahrer an, sondern ebenso die inzwischen recht groß gewordene Gemeinschaft der Oldtimerfreunde. Der VW-Käfer ist der stückzahlstärkste Oldtimer in Deutschland.
Er läuft und läuft … auch heute noch.

Die Ursprünge des VW Käfer gehen auf staatliche Bestrebungen des nationalsozialistischen Deutschland zur Schaffung eines für breite Bevölkerungsschichten erschwinglichen „Volkswagens“, seinerzeit KdF-Wagen genannt, zurück. Großen Anteil an der Entwicklung hatte Ferdinand Porsche, der allgemein als Schöpfer des Käfers bezeichnet wird. Die Idee eines „Volkswagens“ ist in ihren Grundzügen aber älter als seine Entwicklung zur NS-Zeit.

ie serienmäßige Produktion des  Volkswagen genannten Wagens begann dann im Sommer 1945. Ab 1946 konnte der VW mit Bezugsschein zum Preis von 5000 Reichsmark auch privat gekauft werden (entspricht einem heutigen Gegenwert von 16.000 Euro).

Mit dem Export in die USA und viele andere Länder und infolge des sogenannten Deutschen Wirtschaftswunders, für das der Volkswagen symbolhaft stand, erreichte die Käfer-Produktion in Wolfsburg ungeahnte Höhen. In den USA – nach Deutschland dem wichtigsten VW-Markt – erlangte der Käfer als billiges, nach dortigen Begriffen sparsames Vehikel, vor allem aber auch als Verkörperung einer „Gegenkultur“ zu den Straßenkreuzern in den 1960er-Jahren große Popularität. Anfang der 1970er-Jahre ließ der Absatz nach, weil der Käfer zunehmend Konkurrenz durch wesentlich modernere Kleinwagen erhalten hatte.

Mit Beginn der Produktion des Nachfolgers VW Golf endete die Käfer-Fertigung in Wolfsburg Mitte 1974; das Werk Emden baute die Käfer-Limousine bis Anfang 1978 weiter. Danach wurde der Wagen nur noch in Mexiko und Brasilien hergestellt und bis 1985 in Deutschland von VW angeboten.  Im Juli 2003 lief in Mexico der letzte weltweit gebaute Käfer vom Band.

Insgesamt wurden 21.529.464 VW Käfer hergestellt; davon entstammen knapp 15,8 Millionen Stück (darunter etwa 330.000 Cabriolets) der deutschen Produktion.

Wirtschaftswunder-Klassik | Kleinwagen, Zweirad, Treffen, Schwarzwald

Erstes Schramberger Kleinwagen- und Zweiradtreffen

8. Mai 2011

In diesem Jahr wird die „Auto und Uhrenwelt Schramberg“ zum ersten Mal Treffpunkt zahlreicher Oldtimer der „50er bis 70er Jahre“ werden. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen von Automobilen, Motorrädern, Motorroller, Fahrräder mit Hilfsmotor, und Sonderfahrzeugen. Seien Sie alle zur „Wirtschaftswunder-Klassik“, dem ersten Schramberger Zweirad- und Kleinwagentreffen, am 08.05.2011 eingeladen.

Genießen Sie mit uns die Stimmung im historischen Firmenpark der Hamburg-Amerikanischen Uhrenfabrik und der Auto- und Uhrenwelt mit „ErfinderZeiten“: Auto- und Uhrenmuseum, der Autosammlung Steim und dem Dieselmuseum.

Das Treffen findet auf dem Gelände am Museum „ErfinderZeiten“ statt.

  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Fahrer und Beifahrer/Mitfahrer erhalten freien Eintritt ins Museum.
  • Ein schönes Rahmenprogramm.

Ablauf

  • Ab 9.30 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge auf dem Museumsgelände. Am Infostand erhalten die Fahrer die Teilnahmeunterlagen. Einweisung der Fahrzeuge auf dem Gelände.
  • Ab 11.30 Uhr Korso durch den landschaftlich schönen Schwarzwald rund um Schramberg

Museumsgelände

  • Vorstellung der Fahrzeuge und Begrüßung.
  • Gelegenheiten zum Mittagessen und Kaffeetrinken.
Auto- und Uhrenmuseum Schramberg

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